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Appenzeller lassen sich bald in Graubünden ausbilden

Graubünden und Appenzell Innerrhoden werden künftig bei der Ausbildung von Zivilschutzangehörigen zusammenarbeiten. Der gemeinsame Ausbildungsort ist Chur.

Südostschweiz
Montag, 16. November 2020, 10:01 Uhr Zusammenarbeit beim Zivilschutz
Zivilschutzangehörige aus Appenzell Innerrhoden und Graubünden werden künftig gemeinsam in Chur ausgebildet.
SYMBOLDBILD/ARCHIV

Der Kanton Appenzell Innerrhoden hat beschlossen, seine Zivilschutzangehörige neu zusammen mit dem Kanton Graubünden auszubilden. Wie die Nachrichtenagentur Keystone-SDA schreibt, will Appenzell Innerrhoden bei der Ausbildung der Zivilschutzangehörigen nicht mehr mit seinen Nachbarkantonen zusammenarbeiten. Auf Ende 2020 habe Appenzell Innerrhoden daher die interkantonale Vereinbarung über die Zivilschutzausbildung mit Appenzell Ausserhoden und St. Gallen gekündigt.

Graubünden überzeugte

In Zukunft würden Zivilschutzangehörige der Zivilschutzorganisationen Appenzell und Oberegg-Reute zusammen mit Angehörigen aus den Kantonen Glarus, Tessin und Graubünden in Chur ausgebildet, heisst es weiter. Die Ausbildungsplätze, das Angebot sowie die Qualität des Bündner Zivilschutzes hätten zu dieser Entscheidung beigetragen. (so)

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