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Corona trifft Bonaduzer Schule hart

Corona trifft Bonaduzer Schule hart

Die Schule Bonaduz hat mit dem Coronavirus zu kämpfen. Neben einzelnen positiven Fällen in Kindergarten und Primarschule, sind seit einigen Tagen alle Schüler der dritten Oberstufe Bonaduz-Rhäzüns in Quarantäne. Seit heute Mittwoch ist nun die gesamte Oberstufe geschlossen.

Corinne
Raguth Tscharner
vor 2 Monate in
Aus dem Leben
Bonaduz
Die Schüler der Oberstufe Bonaduz-Rhäzüns werden zurzeit nicht im Schulgebäude unterrichtet.
PHILIPP BAER

«Statistisch gesehen war es eine Frage der Zeit, bis es auch unsere Gemeinde im öffentlichen Bereich trifft.» Das schrieb der Gemeindeführungsstab von Bonaduz und Rhäzüns Anfang November in einer Mitteilung auf der Webseite der Gemeinde Bonaduz. Mit diesen Worten wurde damals der erste Corona-Fall an der Schule kommuniziert.

Seither sind mehrere Fälle dazu gekommen. So viele, dass das kantonale Gesundheitsamt am Mittwoch für die gesamte Oberstufe Bonaduz-Rhäzüns Fernunterricht verfügte. Die Oberstufe ist also geschlossen und die Schülerinnen und Schüler werden zu Hause unterrichtet.

Schüler waren schon in Quarantäne

Zuvor war bereits die gesamte dritte Oberstufe der Schule in Quarantäne. Bis und mit Freitag müssen die Schüler und Lehrer noch offiziell in Quarantäne bleiben. «Dies aufgrund der aktuellen Meldung von zwei positiven Covid-19 Fällen bei 3. OS Schülerinnen und Schülern», hiess es vor rund einer Woche auf der Webseite der Gemeinde.

Bereits zwei Tage zuvor war dort auch bekannt gegeben worden, dass zwei Lehrpersonen der Oberstufe positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Aufgrund des Schutzkonzeptes mit Masken und Abstand konnten die Schüler damals aber noch weiterhin vor Ort zur Schule, wie es heisst. Dies hat sich nun also geändert.

Fälle auch in Kindergarten und Primarschule

Der Betrieb der Primarschule und des Kindergartens wird normal weitergeführt. Dies, obwohl es dort ebenfalls zu Corona-Fällen gekommen war. Getroffen hatte es eine Lehrperson des Kindergartens «Tschutli» und ein Kind einer Primarschulklasse. Auch dort habe man zusammen mit dem Gesundheitsamt Graubünden und dem Kantonsarzt das weitere Vorgehen besprochen und sei zum Schluss gekommen, dass die betroffenen Klassen nicht in Quarantäne müssten, heisst es auf der Webseite.

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