×

Von der «Käsefasnacht» zum religiösen Publikumsmagneten

Seit 300 Jahren gibt es die Lumbreiner Prozession, doch ausgerechnet im Jubiläumsjahr hat das Coronavirus die Durchführung verhindert. Dafür erklärt eine neue Publikation die einzigartige kirchliche Manifestation.

Der Geni ist die Hauptfigur der Lumbreiner Prozession, hier im Jahr 2019.
DANIELA DERUNGS

Der Geni: Wenn die Gläubigen aus Lumbrein alljährlich am zweiten Oktobersonntag ihr Perdanonza-Fest mit der weitherum bekannten Prozession abhalten, ist er die zentrale Figur – und eine irritierende dazu. Ein Junge, gekleidet ins Frauengewand der Mater Dolorosa, der heiligen Maria als Schmerzensmutter. Doch die Tradition will es so. Und der Geni ist auch nicht die einzige besondere Erscheinung, die die Prozessionsordnung von Lumbrein – der Rodel – vorgibt. Da sind unter anderem auch die drei Marien, junge Frauen mit Totenschädel und Rosenkranz in der Hand.

image-abo

Jetzt weiterlesen?

Noch kein Abonnent?

Dann kaufen Sie einen Tagespass oder wählen Sie eines unserer Abonnemente aus.

Tagespass CHF 1.50

Zugang zu allen News.

Jetzt kaufen

Abo ab CHF 15.00/Mt.

Täglich auf allen digitalen Geräten.

Jetzt abonnieren

Bereits Abonnent?

Dann schnell einloggen oder registrieren.