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Schon bald zieht neues Leben ein

Schon bald zieht neues Leben ein

Jetzt ist bekannt, was aus dem Chemiegebäude des Kantons werden soll: ein Treffpunkt, der viele Nutzungen verbindet.

Südostschweiz
vor 9 Monaten in
Aus dem Leben
Neue Nutzung: Das Chemiegebäude öffnet im November seine Türen wieder. Pressebild

Das ehemalige Chemiegebäude an der Churer Planaterrastrasse gehörte zu den grössten Liegenschaften des Kantons, welche durch den Umzug eines Teils der Verwaltung ins neue Zentrum «Sinergia» im Westen der Stadt frei wurden. Übernommen wird es durch die Wohnbaugenossenschaft Bainviver-Chur. Wie es in einer Mitteilung heisst, haben sowohl die Kantonsregierung wie auch der Vorstand der Genossenschaft dem Baurechtsvertrag über 90 Jahre zugestimmt. «Damit ist der Weg frei für die Realisierung unserer Träume», wird Brigitta Bhend-Küng, Präsidentin der Genossenschaft, in der Mitteilung zitiert.

Ab November neu genutzt

Bereits Anfang November werden sich die Türen des Chemiegebäudes wieder öffnen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Ab dann stehen dort Räumlichkeiten für Zwischennutzungen als Büros, Ateliers, Sitzungszimmer, Werkstätten oder Lagerräume zur Verfügung. Interessenten könnten sich bei der Genossenschaft melden, wird Vorstandsmitglied Annatina Badrutt zitiert.

Die Zwischennutzung des Chemiegebäudes soll laut der Mitteilung rund ein Jahr dauern. Im Laufe des Jahres 2022 soll dann der Umbau unter der Leitung des Churer Architekten Conradin Clavuot erfolgen. Entstehen soll in dem Bau einerseits Wohnraum für Jung und Alt. Andererseits soll der Bau laut den Initianten auch zu einem Treffpunkt im Quartier werden. Deshalb sind auch Arbeitsplätze, ein Gastronomieangebot und kulturelle Anlässe geplant. Auch der grosse Platz vor dem Haus soll genutzt werden. (obe)

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