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Psychische Gesundheit betrifft uns alle

Unter dem Motto «As goht üs alli a» finden vom 2. September bis 8. Oktober die 4. Bündner Aktionstage Psychische Gesundheit statt. Im ganzen Kanton wird es über 60 Veranstaltungen geben, die Mut machen, informieren und inspirieren sollen.

Südostschweiz
Dienstag, 25. August 2020, 10:23 Uhr Aktionstage
Sich bewegen, an die frische Luft gehen oder sich kreativ betätigen: Kleine Alltagshandlungen helfen die Psyche zu stärken.
ARCHIV/SYMBOLBILD

Gemeinsam mit rund 50 Partnern trägt das Gesundheitsamt Graubünden das Thema psychische Gesundheit an die Öffentlichkeit. Die Aktionstage finden vom 2. September bis 8. Oktober statt. Mit über 60 Veranstaltungen im ganzen Kanton wird die Bevölkerung dazu eingeladen, mehr über das Erhalten der psychischen Gesundheit und den Umgang mit Belastungen und Krisen zu erfahren. Die Themen gehen von «Demenz – Humor kann helfen» über «Vatercrashkurs» bis hin zu einem Graffiti-Workshop mit Fabian «Bane» Flurin, der Jugendliche darin stärken soll, ihre Träume zu leben. 

Anderen helfen, sich selber stärken

Während den Aktionstagen finden zudem erstmals in Graubünden «Ensa Ersthelferkurse für psychische Gesundheit» statt. Ensa Ersthelferkurse befähigen Laien, auf Menschen mit psychischen Schwierigkeiten zuzugehen und Erste Hilfe zu leisten. Das Schweizerische Rote Kreuz Graubünden bietet die Kurse zu vergünstigtem Preis in Chur, Ilanz und Zernez an. 

Die eigene psychische Gesundheit kann gestärkt werden

Wir sind nie ganz gesund, wenn es nicht auch unserer Psyche gut geht. Die Psyche kann, genau wie der Körper, gestärkt und gepflegt werden. Oft wird letztere aber erst beachtet, wenn körperliche Beschwerden auftreten. Der Umgang mit psychischen Belastungen und Krisen gehört zum Leben dazu. Etwa jede zweite bis dritte Person erkrankt im Verlauf ihres Lebens an einer ernsthaften psychischen Erkrankung. Über Belastendes wird aber zu wenig gesprochen und psychische Erkrankungen sind nach wie vor stark stigmatisiert.

Für den Erhalt der psychischen Gesundheit ist es wichtig, das Gespräch zu suchen, mit anderen Menschen im Austausch zu sein und bei Bedarf Hilfe zu holen oder anzubieten. Weiter ist wissenschaftlich belegt, dass kleine Alltagshandlungen, wie sich bewegen, an die frische Luft gehen oder sich kreativ zu betätigen, die Psyche stärken. (reb)

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Herr Reuss, es steht ihnen doch jederzeit frei, in eine ruhigere umgebung zu ziehen. Ich gebe ihnen sonst einen kurs, wie man mit einer Sense von hand mäht, dann können sie den Rasen bei ihnen ums haus selber mähen und zusammen rechen, wohlgemerkt ohne motor, also ganz leise. Ihren dauernden belehrungen und klagen, sagt man heute auch, "Jammern auf hohem Niveu".

SO schreibt:
Wir sind nie ganz gesund, wenn es nicht auch unserer Psyche gut geht. Die Psyche kann, genau wie der Körper, gestärkt und gepflegt werden. Oft wird letztere aber erst beachtet, wenn körperliche Beschwerden auftreten.
Ich schreibe:
Ein entlarvender Satzbau, isn't it?
Letztere?
Spruch: «Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.»
https://www.youtube.com/watch?v=tkMgP005LYk
Der Körper ist die Grundlage, was ich dem Kanton seit x-Jahren leider vergeblich versuche beizubringen: Wenn eine chronisch geschwächte, aufzupäppelnde Person inklusive Dauerkopfschmerzen (infolgedessen ergo primär Bettruhe bzw. «Schlaf ist die beste Erholung» indiziert) und notabene mit entsprechendem Arztattest (!) dennoch bzw. kontraindizierterweise fast 24h/Tag Abruptlärm (Knalle, Schläge) indoor und outdoor Rasenmäher/Laubbläser etc. (alles wohlgemerkt sehr wohl vermeidbar) zusätzlich erleiden muss (was wissenschaftlich längst – auch im Wachzustand – als gesundheitsruinös evident ist), WAS wollen Sie dann mit Ihrem Psychofimmel?
Ich finde es gopferdammi kopfstehend, dass die stolz-angepriesene Stressklinik in GR in einem Lärm-Hotspot domiziliert ist
(Siehe meinen Kommentar: https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2020-03-05/der-verkehr-in-s… )
und dass ich seit Jahren Jubelberichte in der Zeitung lese, dass die PDGR schon wieder den Umsatz steigerten bzw. weiter expandierten ich weiss nicht in welchen eingebildeten bzw. skurrilen Betätigungsfeldern. Ich finde es im Gegenteil beängstigend, ein Armutszeugnis – bzw. ein Alarmzeichen, die REALITÄT zu gesunden statt die Einbildung –, wenn in GR praktisch nur noch die Psychiatrie wächst.