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Die Berghilfe hilft weiter

Die Schweizer Berghilfe hat wie vor einem Monat Unterstützungsbeiträge für Betriebe gesprochen, die von den wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise stark betroffen sind.

Südostschweiz
07.08.20 - 04:30 Uhr
Leben & Freizeit
Glarner Alpziger.Familie Fischli.Glarner Alpen.
Viele Betriebe wurden vom Ausbruch der Coronakrise auf dem falschen Fuss erwischt; viele Arbeitsplätze waren bedroht.
ARCHIVBILD / SYMBOLBILD

Noch diese Woche würden rund 800'000 Franken an 38 Kleinunternehmen in den Bergen ausbezahlt, schreibt die Schweizer Berghilfe in einer Medienmitteilung. Gesamthaft wurden nun schon 79 Betriebe mit total knapp 1,8 Millionen Franken unterstützt.

Die Unterstützung der Schweizer Berghilfe in der Coronakrise geht mit diesen Beiträgen also noch weiter. Bereits Anfang Juli hatte die Stiftung eine knappe Million Franken an 41 Betriebe ausbezahlt, welche von den wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise stark betroffen sind.

38 Betriebe unterstützt

Nun sind gemäss Berghilfe-Mitteilung noch zusätzliche 796'000 Franken gesprochen worden, heisst es in der Mitteilung. Somit könnten die Inhaberinnen und Inhaber wie auch die Mitarbeitenden von weiteren 38 Kleinst- und Kleinunternehmen im Berggebiet wieder etwas ruhiger in die Zukunft blicken.

Gemeinsam sei den unterstützten Kleinbetrieben, dass sie in den vergangenen Jahren mit Unterstützung der Schweizer Berghilfe eine Investition in die Zukunft stemmten und dabei ihre Reserven aufbrauchen mussten. Diese Betriebe wurden vom Ausbruch der Coronakrise auf dem falschen Fuss erwischt; viele Arbeitsplätze waren bedroht.

Sieben Gesuche werden noch geprüft

Zehn der 48 geprüften Gesuche wurden abgelehnt, weil die ehrenamtlichen Expertinnen und Experten der Berghilfe zum Schluss kamen, dass die Betriebe aus eigener Kraft in der Lage sind, die Krise zu meistern. Sieben Gesuche sind im Moment noch hängig, sie werden zurzeit geprüft. Die nächsten Auszahlungen sind in rund einem Monat vorgesehen.

Die Schweizer Berghilfe ist eine ausschliesslich durch Spenden finanzierte Stiftung mit dem Ziel, die Existenzgrundlagen und Lebensbedingungen der Schweizer Bergbevölkerung zu verbessern. Die Unterstützung trage dazu bei, der Abwanderung aus dem Berggebiet entgegenzuwirken, schreibt die Organisation. Die Unterstützung der Schweizer Berghilfe löse auch ein Mehrfaches an Investitionen aus, die primär beim lokalen Gewerbe Wertschöpfung und Arbeitsplätze schafften. Die Schweizer Berghilfe trägt das Gütesiegel der Stiftung Zewo. (eing)

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