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Bündner Kantonsstrassen unter der Lupe

Um den Zustand der Kantonsstrassen zu ermitteln, werden alle drei Jahre Aufnahmen gemacht. Dieses Jahr ist es wieder soweit: Die Bündner Kantonsstrassen in Graubünden werden diesen Sommer in einigen Regionen analysiert.

Südostschweiz
Dienstag, 30. Juni 2020, 14:00 Uhr Ermittlung des Zustands
Alle drei Jahre werden Aufnahmen der Kantonsstrassen gemacht.
KANTON GRAUBÜNDEN

Alle drei Jahre werden Aufnahmen der Kantonsstrassen gemacht. Die Daten werden vom Tiefbauamt Graubünden primär für die Beurteilung des Strassenzustands benötigt. Diese Aufnahmen beinhalten hochaufgelöste Bilddateien, die mittels Laserscanner auf 3D-Daten umgerechnet werden. Dieses Jahr werden Bilder von den Kantonsstrassen in den Regionen Surselva, Rheinwald, Mesocco, Landwassertal, Engadin, Maloja, Puschlav und Müstair gemacht, wie der Kanton Graubünden mitteilt.

Ablauf und Auswertung

Die Aufnahmegeräte sind auf dem Dach eines Autos montiert. Mit einem leistungsfähigen Scanner und sieben unterschiedlichen hochauflösenden Kameras werde schwerpunktmässig die Strassenoberfläche aufgenommen. Damit es zu keinen Verkehrsbehinderungen kommt – die optimale Fahrgeschwindigkeit für die Aufnahmen liegt zwischen 50 und 80 km/h –, erfolgt die Befahrung durch zwei erfahrene Operateure, wie der Kanton mitteilt. Nachdem die Aufnahmen gemacht worden sind, werden sie anonymisiert. Das bedeute, dass alle Gesichter und Kennnummern tuschiert würden.

KANTON GRAUBÜNDEN

Durch die Aufnahmen kann der Zustand der Strassen ermittelt werden und allfällige Sanierungsmassnahmen können so frühzeitig erkannt werden. Laut dem Kanton Graubünden dauern die Aufnahmen bis voraussichtlich August. Insgesamt umfasst das Netz der Kantonsstrassen 1362 Kilometer, davon sind 539 Kilometer Hauptstrassen und 823 Kilometer Verbindungsstrassen. (abr)

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