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In Sent wird wieder gesägt, gehobelt und geschnitzt

Die Ruhe und Idylle muss in Sur En bei Sent für eine Woche pausieren. Denn aktuell findet am Ufer des Inn das Bildhauersymposium des Vereins Art Engiadina statt. Noch bis am Samstag kann den 18 Künstlern im Schaffungsprozess über die Schultern geschaut werden.

Bernhard
Aebersold
Donnerstag, 11. Juni 2020, 04:30 Uhr Bildhauersymposium
Klemens Cervenka aus Österreich arbeitet gekonnt an seinem Kunstwerk.
PRESSEBILD / KATJA ROMINGER

Kreischende Motorsägen, surrende Schleifmaschinen und herumwirbelnder Marmorstaub: Nein, an Ruhe und Idylle ist am Inn-Ufer in Sur En bei Sent derzeit nicht zu denken. Der Grund ist das Bildhauersymposium des Vereins Art Engiadina. Der Anlass wird bereits seit 26 Jahren organisiert.

Künstler aus aller Welt

Während sieben Tagen schnitzen, fräsen und hobeln 18 Künstler aus aller Welt ihre Kunstwerke aus Lärchenholz oder Marmor. Wolfgang Bosshardt ist Initiant und Geschäftsführer der Art Engiadina und begründet die internationale Teilnehmerschaft mit dem ausgezeichneten Ruf, der der Anlass weltweit geniesst. «Wir bekommen inzwischen Bewerbungen aus aller Welt. Man darf gespannt sein auf die kreativen Projekte», sagt er in einer Mitteilung des Vereins.

Bevor in Sent die erste Motorsäge zu laufen beginnt, müssen aber die Arbeitsutensilien am richtigen Ort platziert werden.
Im Bild: Richard und Elias Zürcher positionieren ihren Baumstamm.

Richard und Elias Zürcher bei den Vorbereitungsarbeiten. Bild: KATJA ROMINGER

Bis am Samstag wird in Sur En noch an den Kunstwerken gearbeitet. Danach findet gleichentags um 15 Uhr eine Vernissage statt. Die Werke werden ausgestellt, verkauft oder werden später auf dem berühmten Skulpturen-Weg in Sur En platziert. Die Bevölkerung ist dazu eingeladen, den Kunstschaffenden bei ihrer Arbeit während der ganzen Woche zuzusehen und über die Werke zu diskutieren.

Die 18 Teilnehmer im Überblick:

Schaut Euch hier die Künstler und ihre entstehenden Werke an:

Andrea Schiffers arbeitet an ihrer Marmorskulptur.
Der Österreicher Klemens Cervenka arbeitet an seiner Holz-Skulptur.
Christophe Bourdinaud arbeitet mit Marmor.
Im Prozess schon weiter fortgeschritten: Das Werk von Daniel Cotti.
Peter Gredig am «Motoren» mit seiner Motorsäge.
Monika Majer aus Deutschland arbeitet mit Marmor.
Peter Horber arbeitet hier im Bild an seiner Holzskulptur
Eine weitere Impression von Peter Horbers Kunst.
David Rohrbach gibt vollgas.
Die Slowakin Veronika Bianchi arbeitet in Vollmontur an ihrem Werk.
Roman Stefan schaut bei seinem Werk indes ganz genau hin.
Impression von Andreas Hofer.
Der Sägemehlhaufen von Eleonora Confalonieriaus aus Italien wird grösser und grösser.
Hella Meyer-Alber arbeitet an ihrem Marmor-Werk.
Markéta Váradiová arbeitet im Einsatz.
Impression von Roman Müller.
Impression von Andreas Rendl.
Impression von Daniel Cotti.
Richard und Elias Zürcher bereiten alles vor.

Die Künstlerinnen und Künstler arbeiten noch bis Samstag, 13. Juni an ihren Werken.
Weitere Infos unter: www.art-engiadina.com

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