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Wenn Hobby-Förster den Bergwald retten

Nächste Woche wird der Aroser Wald gehegt und gepflegt: Freiwillige Laien sorgen gemeinsam mit Profis dafür, dass der Bergwald auch künftig Schutzwald sein kann.

Südostschweiz
Freitag, 22. Mai 2020, 04:30 Uhr In Arosa
Acht Freiwillige arbeiten nächste Woche im Bergwald in Arosa.
ZVG

Ohne Bergwald wären grosse Teile der Alpen unbewohnbar. Er schützt vor Lawinen, fängt Steine und Felsbrocken auf bevor sie ins Tal donnern. Die Bäume sammeln mit ihren Ästen einen grossen Teil des Regens, bevor er zu Boden fällt. Die Wurzeln dieser Bäume saugen das Wasser auf, bevor es in die Flüsse abfliesst und sie über die Ufer treten lässt. Der Bergwald ist vor allem eins – ein Schutzwald.

Und deshalb muss er gepflegt werden. Dafür setzt sich das Bergwaldprojekt mit Sitz in Trin seit mehr als 30 Jahren ein. Besonders jetzt sei der Bergwald gefordert: der Klimawandel und der steigende Wilddruck machen ihm zu schaffen, heisst es in einer Mitteilung der Stiftung. Deshalb steht aktuell trotz Coronakrise der Bergwald in Arosa auf dem Programm. Ab Sonntag bauen acht Freiwillige in Castiel und Calfreisen Wege, machen Schlagräumungen und legen Einzelschütze um Jungbäume an. Das Konzept des Bergwaldprojekts ist einfach: Forst-Laien helfen Profis, lernen dabei von Fachleuten über das Ökosystem und sind gleichzeitig Botschafter für die Öffentlichkeit.

Das Projekt wird durch Mitgliederbeiträge, Spenden, Legate und Beiträge von Waldbesitzern finanziert. (jas)

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