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Der Frühling kehrt schon bald zurück

Nach den warmen Ostertagen hat die neue Arbeitswoche kühl begonnen. Aber schon bald wird es wieder frühlingshaft warm.

Südostschweiz
Dienstag, 14. April 2020, 10:00 Uhr Temperatursturz
Der Dienstag startete kalt – im Verlauf der Woche wird es aber wieder frühlingshaft warm.
PIXABAY

Die neue Arbeitswoche hat am Dienstag kühl begonnen. Nach vereinzeltem Niederschlag in der Nacht startete der Dienstag in Chur mit vier Grad. Im Verlaufe des Tages sollten Höchstwerte von 13 Grad erreicht werden. In Davos und in St. Moritz wird es fünf Grad. Auf dem Weissfluhjoch bis minus fünf Grad. Die Nullgradgrenze liegt im Tagesverlauf bei rund 1800 Metern, schreibt Meteonews. Damit ist es deutlich kühler als über die Ostertage.

In Nordbünden lösen sich die Wolken nur langsam auf. Im Churer Rheintal bläst ein böiger, kühler Nordwind. Auf den Bergen ein mässiger bis starker Nordwind.

Der Frühling kehrt zurück

Bereits am Mittwoch wird es in Graubünden wieder sonnig und weitgehend wolkenlos. Am Morgen ist aber örtlich teils leichter Frost möglich, tagsüber steigt das Thermometer bis zur 19-Grad-Marke. Am Donnerstag und Freitag ist es trotz zeitweise durchziehenden Schleier- und sich im Tagesverlauf über den Bergen bildenden Quellwolken meist sonnig. Mit 24 Grad wird es am Donnerstag im Churer Rheintal auch dank Föhneinfluss wieder frühlingshaft warm.

Pollen plagen wieder

Auf der Alpennordseite erreichen Birken- und Eschenpollen starke bis sehr starke, Pappel- und Hagebuchenpollen mässige bis starke Belastungswerte. Zudem hat die Blütezeit von Platanen, Buchen und Eichen begonnen, schreibt das Allergiezentrum Schweiz. In der Deutschschweiz können sich die Pollenkonzentrationen am Dienstag infolge eines vorübergehenden Temperaturrückgangs örtlich verringern. Südlich der Alpen erreichen Birken- und Platanenpollen starke, Eschen-, Eichen- und Hopfenbuchenpollen mässige bis starke Belastungswerte. Ausserdem beginnt in den am tiefsten gelegenen Gebieten der Alpensüdseite allmählich die Saison der Gräserpollen.

Für Pollengeplagte gibt es keine gute Aussichten. PIXABAY

Feuerverbot bleibt bestehen

Gesamtschweizerisch hat sich am Osterwochenende die Trockenheit weiter verschärft. Vielerorts bleibt der Regen seit mittlerweile knapp einem Monat aus. Und grosser Regen ist nicht in Sicht. Vielerorts sind die Böden zurzeit staubtrocken. Das letzte Mal verbreitet nass wurde es am 29. und 30. März, wie der Wetterdienst Meteonews am Montag mitteilte. Allerdings hielten sich die Niederschlagsmengen mit fünf bis lokal etwas über zehn Millimetern in Grenzen. Und auch zuvor hatte es während rund zwei Wochen kaum Niederschlag gegeben.

Am Karfreitag erlebte die Schweiz den ersten Sommertag im Jahr 2020. In Locarno-Monti wurden 25,0 Grad gemessen, wie SRF Meteo mitteilte. Ein Sommertag zu dieser Jahreszeit ist früh. Im Vergleich zum langjährigen Mittel von 1981 bis 2010 ist der April aktuell eineinhalb bis drei Grad wärmer.

Die Witterung der vergangenen Wochen erhöhte vor allem die Waldbrandgefahr. In den Kantonen Tessin, Graubünden und Glarus ist diese derzeit gross, was der vierten von fünf Warnstufen entspricht. In Graubünden und im Tessin gilt seit dem 25. März ein absolutes Feuerverbot im Freien, in Glarus und St. Gallen ein Verbot für Feuer im Wald und in Waldesnähe. Noch weitere Kantone erliessen ebenfalls Einschränkungen für Feuer im Freien. (phw)

Die aktuelle Waldbrandgefahr im Kanton Graubünden. AMT FÜR WALD UND NATURGEFAHREN GRAUBÜNDEN

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