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In den Caumasee springt sobald niemand mehr

In den Caumasee springt sobald niemand mehr

Der Bund hat zuletzt die Entscheidung getroffen, dass Ansammlungen von mehr als fünf Personen verboten sind. Trotzdem halten sich viele nicht daran und verbringen ihre Freizeit in grösseren Gruppen. Damit dieses Szenario beim Caumasee ein Ende findet, hat die Gemeinde Flims entschieden, dass der See bis auf Weiteres gesperrt ist.

Südostschweiz
02.04.20 - 21:31 Uhr
Aus dem Leben
Der Caumasee bleibt bis auf weiteres gesperrt.
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Der Bund sowie der Kanton Graubünden haben Massnahmen getroffen, die Menschenansammlungen verbieten. Trotzdem begaben sich immer wieder viele Leute an den Caumasee. Damit ist jetzt fertig. Der Flimser Gemeindepräsident Adrian Steiger erklärt gegenüber Radio Südostschweiz: «Viele besorgte Bewohner haben sich bei uns gemeldet und jetzt haben wir reagiert. Die ganze Badeanstalt, also das Areal vom Caumasee bleibt bis auf weiteres gesperrt.»

Dieser Entscheid sei auch in Einklang mit dem Bund getroffen worden. Denn dieser habe bereits verschiedene Badeanstalten geschlossen. «Es ist nötig gewesen, dass wir nachziehen und so eine Entscheidung treffen», meint Steiger und fügt hinzu: «Aber natürlich ist es ein Widerspruch, wenn wir solche Massnahmen ergreifen. Wir sind Gastgeber und unser Kerngeschäft ist der Tourismus. Ich hoffe sehr, dass wir diese Zeit gut überstehen.»

«Die Leute sind eigentlich informiert»

In Flims zieht jedoch nicht nur der Caumasee Menschenmengen an. Wie Steiger erzählt, gibt es im Dorf auch einige Kinderspielplätze. Diese habe man mit Hinweisen des Bundes ausgerüstet. «Eigentlich sind die Leute informiert. Also sollten sie sich auch dementsprechend verhalten», so die Meinung des Gemeindepräsidenten. (paa)

Damit Ihr trotz der momentanen Situation in Genuss von schönen Plätzen in Graubünden kommt, ohne dabei gegen die Massnahmen zu handeln, hier eine Auswahl an Bildern:

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