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Kanton lanciert Vermittlungsplattform für Spitäler und Heime

In den sozialen Medien vernetzen sich viele Bündner, um Corona-Risikogruppen zu helfen. Nun hat auch der Kanton eine solche Plattform ins Leben gerufen.

Südostschweiz
Freitag, 20. März 2020, 04:30 Uhr «Graubünden HILFT»
Intensivstation Kantonsspital IPS Spital
Spitäler und Heime können auf der Vermittlungsplattform nach Arbeitskräften suchen.
Olivia Item / Olivia Item

Seit das Coronavirus das Leben auf der ganzen Welt auf den Kopf stellt, spriessen lokale Hilfsangebote wie Pilze aus dem Boden. Ob Kinderbetreuung für berufstätige Eltern, Einkäufe für Risikogruppen oder einfach nur ein einfaches Telefonat: Die Solidarität ist gross, viele wollen helfen.

Auch der Kanton hat nun auf seiner Seite zum Coronavirus die Vermittlungsplattform «Graubünden HILFT» aufgeschaltet. Dort können sich Hilfesuchende und Helfer vernetzen. Für Spitäler und Heime, die zusätzliches medizinisches Personal oder andere ausgebildete Hilfskräfte suchen, gibt es ein separates Formular, um sich anzumelden. Die Koordination dieser Fachleute übernehmen dann Angehörige des Zivilschutzes.

Für Privatpersonen und Gruppen verweist der Kanton auf bereits etablierte Plattformen. Auf hilf-jetzt.ch zum Beispiel können Interessierte mit Hilfe ihrer Postleitzahl Gruppen finden, die Hilfe anbieten. Dort sind unter anderem Facebook-Gruppen wie «Chur hilft sich», «Gern gscheh, Chur hilft» oder die Whatsapp-Gruppe «Unterstützung: Domat/Ems+» zu finden.

Auch die App «FiveUp» hilft bei der Vernetzung zwischen Hilfesuchenden und Hilfestellenden. Die Plattform wird vom Schweizerischen Roten Kreuz und der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft unterstützt und ist als App für Android und iOS verfügbar.

Auch die Südostschweiz sammelt Angebote: Hier findet Ihr eine Übersicht von Vereinen und Privatpersonen, die gerne helfen möchten. (jas)

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