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Bern will keine neue Rasse für den Herdenschutz

Sie sind zu wenig nah bei der Herde, beissen zu oft und jagen Wild: Anatolische Hirtenhunde eignen sich nicht als Herdenschutzhunde, findet der Bund. Er hat dem Kanton eine Absage erteilt.

Der Kanton Graubünden hat vor sechs Jahren ein Pilotprojekt mit Anatolischen Hirtenhunden mitfinanziert. Dieses sollte zeigen, ob die Hunde als Herdenschutz taugen. Und der Kanton hat sich dafür eingesetzt, dass die Rasse als offizieller Herdenschutzhund anerkannt wird und die Halter Beiträge bekommen.

Jetzt hat das Bundesamt für Umwelt (Bafu) einen definitiven Entscheid gefällt und diesen vor knapp einer Woche dem Kanton schriftlich mitgeteilt: Anatolier werden nicht als offizielle Hunderasse anerkannt und folglich nicht in das Nationale Programm zum Herdenschutz aufgenommen.

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