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Das Naturzentrum Glarnerland zieht es wie die Vögel südwärts

Wo im Bahnhof Glarus bis vor Kurzem Billette verkauft wurden, ziehen im Frühling die Glarner Natur und das Unesco-Welterbe ein.

Marco
Lüthi
Donnerstag, 13. Februar 2020, 04:30 Uhr Neu am Bahnhof Glarus
Auf der Baustelle: Barbara Zweifel, Co-Leiterin des Naturzentrums Glarnerland, kann schon bald in der ehemaligen Schalterhalle im Bahnhof Glarus den Besuchern Wissenswertes über die Glarner Natur vermitteln.
SASI SUBRAMANIAM

Knapp zehn Jahre nach der Eröffnung im Bahnhofgebäude in Glarus zieht das Naturzentrum Glarnerland wieder um. Allerdings nicht sehr weit weg. Nur einen winzigen Steinwurf weit entfernt vom Mittel- in den Südteil des Bahnhof-Erdgeschosses. In der ehemaligen SBB-Schalterhalle und dem angrenzenden Gepäckraum wird ab April neu den Besuchern Wissenswertes über die Glarner Natur vermittelt.

Mit dem Naturzentrum Glarnerland zieht auch das Besucherzentrum der Tektonikarena Sardona im Glarner Hauptort um. Seit 2012 ist dieses in die öffentliche Infostelle im Bahnhofgebäude integriert.

Mehr Platz für die Natur

Zu dieser «Raumverschiebung» im Bahnhofgebäude kam es, weil ein bisheriger Mieter mehr Fläche benötigte, wie SBB-Sprecher Martin Meier erklärt. Davon profitiert auch das Naturzentrum: «In den neuen Räumen haben wir mehr Platz für die Besucherinnen und Besucher sowie unsere Angebote», sagt Monica Marti, die gemeinsam mit Barbara Zweifel die Infostelle leitet.

Die Renovationsarbeiten im Südteil des Bahnhof-Erdgeschosses sind zurzeit im vollen Gang. Am 7. April sollen dort die ersten Gäste empfangen werden. Noch bis am 15. März ist am bisherigen Standort die Ausstellung «Winterfest! Vögel ums Haus» zu sehen. Danach steht für das Naturzentrum das grosse Zügeln an.

Mehr Leben auf den Platz

Eine Veränderung gibt es in diesem Frühling nicht nur im Bahnhofgebäude, sondern auch davor. Der nördliche Bahnhofplatz wird umgestaltet. Unter anderem plant die Migros ein Boulevardrestaurant mit 40 Aussensitzplätzen. Unter anderem soll so der Platz neu belebt werden.

Das angrenzende Kiosk-Gebäude muss für diese Pläne aber vorerst nicht weichen, wie SBB-Sprecher Martin Meier sagt. Hingegen die drei Rosskastanien schon. Sie werden durch drei andere einheimische Bäume ersetzt.

Eine Veränderung gibt es in diesem Frühling nicht nur im Glarner Bahnhofgebäude, sondern auch davor. Der nördliche Bahnhofplatz wird umgestaltet.

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