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Rotkreuz-Gala in St. Moritz holt Rekorderlös

Am Samstag haben die Gäste der Rotkreuz-Gala in St. Moritz insgesamt 1,1 Millionen Franken für Wasser- und Hygieneprojekte des Schweizerischen Roten Kreuzes gespendet. Damit soll Menschen, die keinen gesicherten Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, geholfen werden.

Südostschweiz
Montag, 10. Februar 2020, 17:58 Uhr Für sauberes Wasser
Sauberes Trinkwasser für alle: Eines der Nachhaltigkeitsziele, welches das Schweizerische Rote Kreuz verfolgt.
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Weltweit haben über 650 Millionen Menschen keinen gesicherten Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die Verbesserung von Wasserversorgung und Hygieneverhältnisse gehört zu den Hauptanliegen des Schweizerischen Roten Kreuzes. Denn Wasserknappheit und fehlende sanitäre Einrichtungen beeinträchtigen Gesundheit, Ernährungssicherheit, Lebensgestaltung und Bildungschancen. Das schwächt die Gesellschaft, die dadurch weit hinter ihren Möglichkeiten zurückbleibt.

Auktion in St. Moritz

Mit den Spendeneinnahmen der Rotkreuz-Gala finanziert das Schweizerische Rote Kreuz Wasser- und Hygieneprogramme in zwölf Ländern. Durch die Charity-Auktion führte der britische Auktionator Hugh Edmeades. Unter vielen Preisen konnten ein Wassersystem für ein Dorf in Nepal, Wasseranschlüsse und sanitäre Einrichtungen für Entbindungsstationen in Ghana sowie Toiletten für Schulen in beiden Ländern ersteigert werden.

Die Gala fand in St. Moritz statt, in einer Region, in der Wasser in Form von Seen, Bergbächen und Gletschern die Landschaft prägt. Der Präsident des Schweizerischen Roten Kreuzes, Thomas Heiniger, sprach den über 300 Gästen in seiner Rede seinen Dank aus: «Dank den Spenden können langfristig die Lebensumstände von Menschen verbessert werden, die an Wasserknappheit leiden.»

Das Schweizerische Rote Kreuz verfolgt die Nachhaltigkeitsziele 2030 der Vereinten Nationen. Dazu gehört Ziel Nummer 6: Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten. Insgesamt gibt es 17 Ziele.

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