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Graubündens erster Heilpraktiker

Der Kräuterpfarrer Johann Künzle lebte von 1920 bis 1945 in Zizers. Das Dorf schenkt seinem berühmten Einwohner ein Gedenkjahr – mit vielen Ereignissen.

Am 14. August 1920 zügelte Pfarrer Johann Künzle mit Sack und Pack von Wangs nach Zizers. Nicht ganz freiwillig. Elf Jahre hatte der katholische Pfarrer zuvor in Wangs von der Kanzel gepredigt. Neben der Seelsorgerei wirkte er aber auch als Naturheilarzt. Und wurde in dieser Funktion immer bekannter. Sein Buch «Chrut und Unchrut» konnte zu einem günstigen Preis gekauft werden. Es war so geschrieben, dass auch Laien begriffen, wie eben «Chrut und Unchrut» gegen Beschwerden wie Bauchweh und Schüttelfrost helfen konnten. Von der ersten Auflage wurden 60'000 Exemplare verkauft.

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