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Wann sollte ich meine Katze als vermisst melden?

Im Sommer häufen sie sich: Vermisstmeldungen von Katzen. Die meisten Büsibesitzer hatten bereits die ein oder andere schlaflose Nacht, weil ihr flauschiger Vierbeiner nicht pünktlich zum Abendessen nach Hause kam und auch nach mehrmaligem Rufen keine Anstalten zur Heimkehr machte. Doch ab wann muss man sich wirklich sorgen?

Mara
Michel
Dienstag, 20. August 2019, 04:30 Uhr Kein Grund zur Panik
Manche Katzen lieben ausgedehnte Spaziergänge. Kein Grund zur Sorge.
ARCHIV

Es ist Sommer, die Tage sind länger und mit ihnen auch die ausgedehnten Spaziergänge der Katzen. Ivo Paganini, Betriebsleiter im Tierheim und Tierhotel Arche in Chur, findet dazu: «Solange man eine Katze noch anfassen kann, sie also zumindest ab und zu nach Hause kommt, um zu fressen und zu schmusen, ist sie einfach ein typischer Freigänger.» Schwieriger gestaltet sich die Situation, wenn die Katze anderswo gefüttert wird. Dann fällt nämlich ein Hauptmotiv der Katze, nach Hause zu kommen, weg. Eine bestimmte Dauer hat ein solcher Freigang nicht. «Das kommt auf die Katze an. Und auf die Nachbarn, ob sie fremde Katzen füttern oder nicht.»

Wird eine Katze tatsächlich über einen längeren Zeitraum vermisst, rät Paganini sie möglichst schnell auf der Homepage der Schweizerischen Tiermeldezentrale auszuschreiben. Dabei sind ein gutes Foto der Katze und eine möglichst akkurate Beschreibung unabdingbar. Die Arche selbst nimmt keine Vermisstmeldungen entgegen. Auch wenn man eine Katze findet, sollte man sie bei der Schweizerischen Tiermeldezentrale ausschreiben. So sind die Chancen, die miauenden Fellknäuel schnellstmöglich wieder dem rechtmässigen Dosenöffner zuzuführen, am grössten.

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