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Glarus Nord darf ersetztes Bauernhaus selbst abbrechen

Eine Bauernfamilie bekommt die Bewilligung für ein neues Haus auf dem Hof. Aber nur mit der Auflage, das alte abzubrechen. Weil sie es nicht tut, droht die Gemeinde mit dem Abbruch – laut Gericht zu Recht.

Die Bauernfamilie aus Glarus Nord bekommt im Jahr 2010 die Bewilligung, ein neues Bauernhaus zu bauen. Aber nur dann, wenn sie damit das alte Wohnhaus ersetzt und dieses innert fünf Jahren abbricht, sobald der Neubau fertig ist.

Das machte damals das kantonale Departement Bau und Umwelt (DBU) zur Bedingung, wie ein neu publiziertes Urteil des Verwaltungsgerichts festhält. Und diese Bedingung machte die Gemeinde zur Auflage, als sie dann 2010 den Neubau bewilligte. Sie ist rechtskräftig geworden, ohne dass die Familie die Baubewilligung anfochten hatte.

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