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Polizei verhaftet rund zwanzig Personen am Züri Fäscht

Erneut haben am Samstag und in der Nacht auf Sonntag hunderttausende Menschen am Züri Fäscht rund um das Zürcher Seebecken und in der Innenstadt gefeiert. Rund zwanzig Personen wurden festgenommen. Ein 16-Jähriger wurde mit einer Stichwaffe schwer verletzt.

Agentur
sda
Sonntag, 07. Juli 2019, 10:56 Uhr Zürich
Erneut haben hunderttausende Menschen in Zürich das grösste Stadtfest der Schweiz, das Züri Fäscht, genossen. Aus der Sicht der Polizei verlief der Anlass auch in der Nacht auf Sonntag zumeist friedlich.
Erneut haben hunderttausende Menschen in Zürich das grösste Stadtfest der Schweiz, das Züri Fäscht, genossen. Aus der Sicht der Polizei verlief der Anlass auch in der Nacht auf Sonntag zumeist friedlich.
KEYSTONE/ENNIO LEANZA

Das Rahmenprogramm musste wegen eines heftigen Gewitters um etwa 15.40 Uhr während rund einer Stunde unterbrochen werden, wie die Stadtpolizei am Sonntag mitteilte. Ausser einem umgestürzten Baum habe es aber keine Auswirkungen auf den Festbetrieb gehabt.

Im Laufe der Nacht habe die Polizei mit diversen Streitereien und Auseinandersetzungen alle Hände voll zu tun gehabt. Wie schon in der Vornacht sei gut ein Dutzend berauschte Personen in die Ausnüchterungs- und Betreuungsstelle gebracht worden.

Gegen 01.30 Uhr seien an der Gottfried-Keller-Strasse mehrere Personen aneinander geraten. Dabei seien vier Menschen verletzt worden. Vier Männer im Alter von 15 bis 27 Jahren seien festgenommen worden.

Um 03.00 Uhr seien zwei Männer im Alter von 20 und 24 Jahren verhaftet worden. Sie hätten mehrere gefälschte 100-Franken-Noten auf sich getragen. Die «Blüten» seien sichergestellt worden.

Kurz vor 04.30 Uhr habe eine unbekannte Person einen jungen Mann zum Sanitätsposten beim Zürichhorn gebracht. Der 16-Jährige sei offenbar kurz zuvor in der Nähe in eine Auseinandersetzung mit einem Unbekannten geraten. Er sei mit schweren Stichverletzungen ins Spital gebracht worden, wo er sofort operiert worden sei. Die genauen Umstände seien unklar und würden durch die Polizei abgeklärt.

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