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Das SLF baut für mehr als 8 Millionen aus

Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF plant bis 2022 ihre Gebäude an der Flüelastrasse in Davos um einen Bau zu erweitern. Die Kosten werden auf 8.3 Millionen Franken geschätzt.

Südostschweiz
Freitag, 21. Juni 2019, 09:00 Uhr Schnee- und Lawinenforschung

Sanierungsbedürftig, zu wenig Platz, veraltet: Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF plant an ihrem bisherigen Standort in Davos einen Erweiterungsbau. Die dringend benötigten Lager-, Labor- und Büroräume sollen in einem dreistöckigen Gebäude am Standort der jetzigen Werkstatt gebaut werden.

«Wir möchten auch in Zukunft erstklassige Dienstleistungen für die Gesellschaft erbringen», sagt Institutsleiter Jürg Schweizer in einer Mitteilung. Die Forschung und Dienstleistungen des SLF seien weltweit gefragt und es entstünden laufend neue Herausforderungen zur Prävention von Naturgefahren, heisst es in der Mitteilung weiter. Bereits heute ist in den bestehenden Gebäude zu wenig Platz vorhanden, sodass sich der Erweiterungsbau aufdrängt.

Der Fahrplan des SLF in Davos sieht vor, in diesem Jahr mit entsprechenden Vorbereitungsarbeiten zu beginnen und bis 2022 soll der Erweiterungsbau bezugsbereit sein. Der Bau dürfte schätzungsweise 8.3 Millionen Franken kosten und wird vom WSL finanziert. (bae)

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