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Graubünden wappnet sich für die Waldbrandgefahr

Mit der Frühlingszeit kommen auch die wärmeren Temperaturen zurück. Und wärmere Temperaturen verführen gerne zu einem Grillfeuer oder Picknick im Wald. Der Kanton Graubünden investiert nun in die Prävention.

Südostschweiz
Mittwoch, 17. April 2019, 10:46 Uhr Neue Strategie
Der Kanton Graubünden investiert bis 2030 rund 20 Millionen Franken in die Waldbrandprävention.
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Im Kanton Graubünden gibt es jedes Jahr rund zehn bis 20 Waldbrände. Die meisten davon sind vom Menschen verursacht. Höhere Temperaturen durch die klimatischen Änderungen und die damit verbundenen Trockenperioden stellen zudem ein hohes Risiko für ein Waldfeuer dar. Der Kanton möchte nun die Prävention vor Waldbränden weiter ausbauen und stellt den neuen Bericht «Waldbrandprävention 2030» vor.

Wie es in der Medienmitteilung heisst, investiert der Kanton in den nächsten zehn Jahren rund 20 Millionen Franken in die Prävention und die Verbesserung der Infrastruktur. Bis 2030 werden 66 neue Löschwasserbecken- und teiche erstellt. Acht bestehende Becken werden ausgebaut und optimiert, sodass sie eine schnelle und effiziente Wasserentnahme für Helikopter ermöglichen. Zusätzlich will der Kanton und das Amt für Wald und Naturgefahren die bestehenden Materialstützpunkte und das Material zur Feuerbekämpfung stärken. Auch das Informieren der Bevölkerung wird in Zukunft mehr in den Fokus gelangen.

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