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Unser Abfall legt einen langen Weg zurück

Ein Grossteil unseres täglichen Abfalls findet seinen Weg nach Trimmis in die Kehrichtverbrennungsanlage des GEVAG. Dass der Transport des Abfalls von den verschiedenen Bündner Gemeinden bis nach Trimmis nicht immer einfach ist, weiss auch der Geschäftsführer des GEVAG. Ein Einblick in das komplexe System der Abfallbewirtschaftung.

Seraina
Zinsli
Mittwoch, 06. Februar 2019, 04:30 Uhr Abfall in Graubünden
Kerichtverbrennung Gevag Trimmis Abfall Weihnachtsbaum
Die Kerichtverbrennungsanlage GEVAG in Trimmis.
ARCHIV/OLIVIA ITEM

Was macht Ihr, wenn Ihr einen Becher Joghurt fertig gegessen habt? Die meisten spülen den Becher vermutlich aus und werfen ihn dann in den Hauskehricht. Von da aus geht der Joghurtbecher seinen weiten Weg. Beispielsweise in Arosa geht der Abfall vom Aroser Haushalt weiter in den Molok. Dort wird er abgeholt und macht eine Zugreise. Mit der Rhätischen Bahn geht es bis nach Untervaz. Dort holt der Lastwagen die Mulden vom Wagon der RhB und kippt den Abfall bei der Kehrichtverbrennungsanlage Gevag aus, wie Wolfgang Bux gegenüber Radio Südostschweiz erklärte. Viele Abfallverbände in Graubünden entsorgen ihren Abfall mittlerweile in der Kehrichtverbrennungsanlage in Trimmis, wie es auf deren Homepage heisst. So beispielsweise der Abfallbewirtschaftungsverband Mittelbünden und der Corporazione dei Comuni del Moesano per la raccolta e l `eliminazione dei rifiuti (CRER).

Eine Übersicht über die Abfallverbände im Kanton Graubünden:

In Anlehnung an «gr.ch».

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