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Schafrisse in St. Gallen und im Engadin vom gleichen Wolf

Vom Engadin nach St. Gallen - diesen Weg hat der einzelne Wolf M93 nachweislich zwischen Oktober und Dezember zurückgelegt. DNA-Proben von mehrere Schafrissen haben bestätigt, dass M93 in Graubünden, im Thurgau und in St. Gallen unterwegs war.

Südostschweiz
Dienstag, 05. Februar 2019, 10:47 Uhr M93 unterwegs
Mehrere Schafrisse in Graubünden, Thurgau und St. Gallen gehen aufs Konto des Wolfs mit der Bezeichnung M93.
ARCHIV

Erstmals wurde der einzelne Wolf, der die Bezeichung M93 erhielt, im vergangenen Herbst im Engadin nachgewiesen. Seine DNA-Spuren wurden an mehreren gerissenen Schafen festgestellt. Nun ist klar, es ist dasselbe Tier, das Ende November im Thurgau und im Dezember im st. Galler Rheintal mehrere Schafe riss, wie es in einer Mitteilung des Kantons St. Gallen am Dienstag heisst. Dies hätten DNA-Analysen der Universität Lausanne ergeben.

Bei einem weitern Schafriss im Kanton St. Gallen im Dezember waren die DNA-Proben nicht einwandfrei auf den Wolf M93 zuweisbar. Wie es in der Mitteilung des Amts für Natur, Jagd und Fischer heisst, sei das Verhalten des Tiers aber ähnlich wie bei den anderen Fällen, so dass die Vermutung nahe liege, dass es sich auch hierbei um M93 gehandelt habe. (so)

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Wann wird diesem dummen Theater um die Wölfe endlich ein Ende gesetzt in der Schweiz? Holt diese hochgepuschten Wölfe endlich vom Sockel. Die haben ja mehr Rechte als wir Menschen. Muss wirklich zuerst ein Mensch von Wölfen getötet werden, bis gehandelt wird? Wolfsbefürwortende Politiker gehören offensichtlich dem Stamm der Schildbürger an und dürfen nicht mehr gewählt werden. Wolfsbefürwortende Organsisationen zeigen damit asoziales - das Wohl der Menschen schädigende - Verhalten. Haben die denn kein Gewissen? Wie lange lassen wir uns das noch gefallen? Ich versuche die Menschen zu schützen von dieser immer mehr zunehmenden Wolfsplage. Helft mit, bevor es zu spät ist, danke! Pius Wihler Zizers