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Licht und Dunkelheit im Montagsbild

Für das heutige Montagsbild hat Reto Hugentobler einen nächtlichen Spaziergang unternommen.

Linth-Zeitung
Montag, 28. Januar 2019, 04:30 Uhr Montagsbild
Reto Hugentobler hat auf einem nächtlichen Spaziergang den Seedamm und Pfäffikon abgelichtet.
RETO HUGENTOBLER

Der Fotograf über das Bild

Als Nachtmensch kommt man auch schon mal auf die Idee, in der Nacht spazieren zu gehen. Ich natürlich nicht ohne meine Kamera. Gemütlich und warm eingepackt machte ich mich mitten in der Nacht auf den Weg zum Rapperswiler Schloss, packte meine Kamera aus und begann, Fotos zu schiessen. Auf dem Foto sind der Seedamm und Pfäffikon SZ zu sehen. In der Nacht sind alle Katzen grau? Kommt auf die Kameraeinstellung an. In diesem Sinne allen Lesern einen guten Start, mit der richtigen Einstellung.

Ich bin wohnhaft in Rapperswil, 38 Jahre alt, Papa von zwei Söhnen und arbeite als Kioskmitarbeiter in Rapperswil.

Mit dem Fotografieren kam ich schon in meiner Kindheit in Berührung. Damals noch mit einer Polaroid-Sofortbildkamera. War das ein Spass zuzuschauen, wie sich das Bild vor meinen Augen entwickelte und der aufgenommene Moment für immer auf dem Foto einfror. Diese Faszination hat mich nie mehr losgelassen.

Über die Jahre habe ich mich dann immer mehr in Richtung Natur-, Landschafts- und Nachtfotografie bewegt. Gerne geniesse ich die Ruhe in der Natur und experimentiere mit meinem Fotoapparat und entkomme so dem hektischen Alltag.

Zuhause bearbeite ich dann meine Bilder und verleihe ihnen so einen Hauch von Kunst, deren Definition ja bekanntlich im Auge des Betrachters liegt. Bilder sind wie Musik, sie sollen berühren und Gefühle auslösen. Das grösste Kunstwerk das je geschaffen wurde, ist die Natur.

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