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Churer Salzsilo soll schon im nächsten Winter stehen

Der Bau der neuen Salzsiloanlage beim A13-Ansschluss in Chur Süd wird in diesen Tagen in Angriff genommen. Sie soll pünktlich auf den nächsten Winter in Betrieb genommen werden.

Südostschweiz
Dienstag, 15. Januar 2019, 04:30 Uhr Baubeginn

4,5 Millionen Franken kostet das Bauvorhaben des Tiefbauamts Graubünden und der Stadt Chur am Autobahnanschluss Chur Süd. Entstehen soll eine Anlage, die fünf Streugutsilos mit einer Kapazität von 2300 Tonnen Salz, eine Soleanlage mit 80'000 Liter und eine Wischgutanlage umfasst.

Wie es in einer Mitteilung des Bundesamts für Strassen heisst, können sich das Tiefbauamt und die Stadt Chur mit dem Neubau strategisch günstig mit Streusalz für den Winterdienst eindecken. Das sei wichtig, da das Verkehrsaufkommen in den vergangenen Jahren laufend zugenommen habe. Dies verursache speziell im Winter bei Schneefall oder tiefen Temperaturen Probleme. Eine schnelle und zuverlässige Schneeräumung und Enteisung der Strasse habe deshalb eine hohe Priorität. Die Dimension der Silos sei so gewählt worden, dass auch in schneereichen Wintern genügend Streusalz an Lager sei, heisst es.

Die Silos an der A13 werden mit Holz verkleidet und entsprechen mit 17 Metern Höhe ungefähr den Dimensionen der Nachbargebäude. Der Bau soll in diesen Tagen in Angriff genommen werden. Die effektive Montage der Silos beginnt voraussichtlich im April, sodass die Salzsiloanlage auf die Wintersaison 2019/20 in Betrieb genommen werden kann. (so)

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