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Regio 144 rückt 18-mal pro Tag aus

Der Rettungsdienst der Regio 144 AG ist im Jahr 2018 im Durchschnitt 18-mal pro Tag ausgerückt. Damit bewegen sich die Einsatzzahlen auf dem gleich hohen Niveau wie im Vorjahr.

Linth-Zeitung
Dienstag, 08. Januar 2019, 04:30 Uhr Fleissige Nothelfer
Rund um die Uhr: Teams der Regio 144 sind oft nachts im Einsatz.
PRESSEBILD

6878 Einsätze leistete die Regio 144 AG 2018. Das sind neun Einsätze mehr als im Vorjahr. Das Arbeitsvolumen für den Rettungsdienst aus Rüti hielt sich also auf konstanter Höhe, wie die Regio 144 AG mitteilt.

Im Zürcher Teil des Zuständigkeitsgebietes rückten die Teams 4323-mal aus, 1976-mal im St. Galler Teil und 579-mal ausserhalb des Regio-144-Gebietes. Zum St. Galler Teil gehören die Linthgebiet-Gemeinden ohne Schänis, Weesen und Amden. Wie bei den meisten Schweizer Rettungsdiensten entfiel auch bei der Regio 144 AG die Mehrheit der Einsätze auf Patientinnen und Patienten mit akuten Erkrankungen. Dazu gehörten etwa Herzbeschwerden, gefolgt von chirurgischen Fällen, zu denen es zum Beispiel wegen eines Beinbruchs nach einem Sturz kam. Auch psychiatrische Fälle führten zu Not-Einsätzen des Regio-144-Teams.

Häufige Nacht-Einsätze

Ein beachtlicher Teil der durchschnittlich über 18 Einsätze der Regio 144 pro 24 Stunden fand übrigens nachts statt. So erfolgten rund 25 Prozent der Aufgebote zwischen 20 und 6 Uhr.

Bei den Einsatzzahlen der Notärztinnen und Notärzte zeigt sich eine leichte Abnahme von 1592 auf 1566. Diese Entwicklung ist auf das neue Rettungskonzept im Kanton Zürich zurückzuführen. Es wurde Mitte 2018 umgesetzt und brachte unter anderem Änderungen in der Disposition von Einsatzmitteln durch die Notrufzentrale mit sich.

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