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Wer hat schon Lust, vom Grippevirus umgehauen zu werden?

Grippeimpfung ja oder nein? Es gibt durchaus Gründe dafür, gerade wenn man zu einer Risikogruppe gehört. Am nationalen Grippeimpftag am 9. November kann man sich informieren und bei Interesse unkompliziert impfen lassen.

Südostschweiz
Freitag, 09. November 2018, 04:30 Uhr Nationaler Grippeimpftag 2018
Gesundheitsdirektor Christian Rathgeb lässt sich über die Grippeimpfung informieren.
KANTON GRAUBÜNDEN

Vor 15 Jahren wurde der Nationale Grippeimpftag in der Schweiz eingeführt. Dieses Jahr findet er am Freitag, 9. November, statt, wie der Kanton Graubünden in einer Mitteilung schreibt. Die wirksamste Methode, um sich gegen die Grippe und allfälligen Komplikationen zu schützen, ist die Impfung, heisst es weiter.

Allerdings bietet eine Grippeimpfung keinen so sicheren Schutz wie etwa eine Masernimpfung, weil das Grippevirus jährlich mutiert und jedes Jahr wieder etwas anders aussieht. Es kann darum auch vorkommen, dass geimpfte Personen trotzdem an Grippe erkranken. Die Wirksamkeit der Grippeimpfung ist Jahr für Jahr unterschiedlich und könne stark variieren, liege aber oft über 90 Prozent, schreibt der Bund auf der Informationswebseite impfengegengrippe.ch.

Impfung kann Krankheitsverlauf auch abschwächen

Dennoch wird sie Personen mit einem erhöhten Komplikationsrisiko empfohlen, schreibt der Kanton Graubünden. Dies sind zum Beispiel Menschen über 65 Jahre, schwangere Frauen oder Personen, die an chronischen Krankheiten leiden und dadurch ein geschwächtes Immunsystem haben. Denn, selbst wenn eine Grippe trotz Impfung ausbreche, sei der Verlauf bei geimpften Personen meist schwächer und das Risiko für Komplikationen geringer.

Der nationale Grippeimpftag bietet die Möglichkeit, sich in vielen Arztpraxen ohne Anmeldung zu einem Pauschalpreis gegen die Grippe impfen zu lassen. Die teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte sind unter www.kollegium.ch/de/praevention/grippeimpftag zu finden. (so)

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