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Wenn Kinder Herausforderungen haben, müssen wir hinschauen!

Wir alle sind täglich mit Herausforderungen konfrontiert. Die einen kosten uns mehr Überwindung und die anderen weniger. An einigen scheitern wir vielleicht auch. Doch wie gehen Kinder und Jugendliche mit Herausforderungen um? Experten und ein Quiz geben Antworten.

Bettina
Cadotsch
Mittwoch, 12. September 2018, 04:30 Uhr Sponsored Content
Aktionstage Psychische Gesundhdeit

«As goht üs alli a» - über 30 Veranstaltungen in Graubünden.

Weitere Informationen finden Sie auf: www.bischfit.ch

Herausforderungen gehören zum Leben. Sie begleiten den Mensch von klein auf und verschwinden nie ganz. Ohne sie wäre es wahrscheinlich auch langweilig. Manchmal können Herausforderungen aber auch grössere Probleme darstellen.

Jede Entwicklungsphase stellt auch Kinder und Jugendliche vor neue Herausforderungen und Entwicklungsaufgaben, die es zu meistern gilt. Mögliche Herausforderungen im Kindesalter sind beispielsweise Aufbau und Pflegen der sozialen Beziehungen innerhalb der Familie und mit Gleichaltrigen, Übergänge von der Familie in den Kindergarten und später in die Schule.

Im Jugendalter spielen die Identitätsentwicklung, die Auseinandersetzung mit Suchtmitteln, Sexualität, Medien und Geld sowie die Berufswahl eine Rolle. Darüber hinaus sind nicht vorhersehbare kritische Lebensereignisse wie Scheidung, Krankheiten, Todesfälle, Arbeitsplatzverlust häufig mit besonderen Herausforderungen verbunden.

Silvana Calanchina und Lucrezia Berther sind Fachpsychologinnen für Psychotherapie bei der Kinder- und Jugendpsychiatrie Graubünden. Im Interview geben sie Antworten auf Fragen, die sich Eltern bestimmt bereits einmal gestellt haben:

Silvana Calanchina (links) und Lucrezia Berther (rechts) sind Fachpsychologinnen für Psychotherapie. ZVG

Was unterscheidet ein Kind von einem Erwachsenen, wenn eine Herausforderung auftritt?

Kinder zeigen Verhaltensweisen, die nicht einen direkten Schluss auf die Herausforderung ziehen lassen. Beispielsweise über Bauchschmerzen, Appetitverlust, Aggression oder Traurigkeit. Selten kann ein Kind die Herausforderung und die Reaktion darauf direkt einordnen. Erwachsene können dies besser und sind weniger verschlüsselt.

Wie unterschiedlich reagieren Kinder und Jugendliche auf Herausforderungen?

Je nach Temperament, Persönlichkeitsmerkmal und familiären Vorbildern fallen die Reaktionen unterschiedlich aus. Einige reagieren mit Schmerzen und Ausschlägen. Andere mit sozialem Rückzug, Aggression oder schulischem Leistungsabfall. Wieder andere reagieren mit Traurigkeit, Angst und Selbstverletzung.

Wie können Eltern helfen, mit den Herausforderungen umzugehen?

Es ist wichtig, die Kinder und Jugendlichen in ihrer Not ernst zu nehmen und Gefühle und Gedanken anzusprechen. Eltern sollen helfen, nach Lösungen zu suchen. Bei Bedarf soll auch fachliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

Am 13. September findet in Ilanz die Veranstaltung «U18 - Hurra, Herausforderungen!» zu genau diesem Thema statt. Gemäss Jürg Marguth, Schulsozialarbeit Ilanz, soll sie wichtige Fragen klären:

Teil 1: «Hurra, Herausforderung» - kein Titel mit Widerspruch!
Teil 2: An Herausforderungen können Kinder und Eltern auch wachsen.
Teil 3: Wie kann ich vermeiden, dass sich mein Kind selbst verletzt?

Und nun seid Ihr an der Reihe: Im Quiz könnt Ihr Euer Wissen rund um Herausforderungen von Kindern und Jugendlichen testen:

Hier findet Ihr weitere Informationen zu allen Veranstaltungen der Aktionstage «Psychische Gesundheit».

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