×

Zwei Fahrlehrer zählen zu den besten des Landes

Zwei Fahrlehrer zählen zu den besten des Landes

Rund 8000 Fahrschüler aus der ganzen Schweiz haben den «Superfahrlehrer 2017» gekürt. Zu den besten 100 Fahrausbildnern des Landes gehören auch zwei aus dem Linthgebiet. Der Ostschweizer Fahrlehrer-Verband hält diese Abstimmung allerdings für fragwürdig.

Südostschweiz
vor 3 Jahren in
Aus dem Leben

Viele werden sich noch an ihre Zeit in der Fahrschule erinnern: Nervös und unsicher steuerte man als Neulenker das Auto durch die Strassen. Blick in den Rückspiegel, dann in den Seitenspiegel. Blinken, Schulterblick. Abbiegen – geschafft! Der Fahrlehrer auf dem Beifahrersitz nickt zufrieden. Er ist der ruhende Pol – und manchmal rettende Anker – wenn man sich als Fahrschüler durch den Verkehr manövrieren muss.

Jetzt haben schweizweit rund 8000 Fahrschüler ihre Fahrlehrer bewertet. Gemäss dieser Abstimmung stammen zwei der besten 100 Fahrlehrer der Schweiz aus dem Linthgebiet. Speziell: Beide waren bereits im Vorjahr unter den Top 100 des Landes anzutreffen.

Kritik vom Fahrlehrer-Verband

Wie im Vorjahr ist Marco Freudiger auch im aktuellen Ranking am besten platziert. Ihm gehört die gleichnamige Fahrschule in Rapperswil-Jona. Freudiger erreichte schweizweit den 79. Rang – und kantonal gelang ihm gar der Sprung aufs Podest. Im Kanton St. Gallen erhielt er die zweithöchste Wertung. Im Kanton auf den 3. Rang und im Landesvergleich auf Platz 86 kam heuer Mario Balcon von der Fahrschule EasyDriving.ch aus Rapperswil-Jona.

Bewerten konnten die Fahrschüler ihre Lehrer auf der App «iTheorie Premium», der meistverkauften Autotheorie-App der Schweiz. Publiziert wurde die Auswertung der Voten auf der Internet-Plattform «superfahrlehrer.ch».

Kritisch sieht diese Art von Bewertungen Ravaldo Guerrini, Präsident des Ostschweizer Fahrlehrer-Verbands. Er sagte 2017 gegenüber der «Südostschweiz», solche Ranglisten seien «PR-Gags». Er hält es für fragwürdig, ob tatsächlich nur Fahrschüler via dieser App ihre Bewertungen abgeben würden. Und er bemängelt, solche Wahlen seien zu wenig transparent.

Kommentieren

Kommentar senden
E-Paper
Kein Plan für's Wochenende?
Dann gleich den neuen "Südostschweiz"-Freizeit-Newsletter checken!
Nicht mehr fragen