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Die Geschichte einer Kämpferin

Am Mittwoch feiert der Kinofilm «Maleika» die Schweizer Vorpremiere im Hotel «Reine Victoria» in St. Moritz. In Deutschland ist der Film über eine Gepardenmutter und ihre sechs Babys ein Riesenerfolg.

Fadrina
Hofmann
Mittwoch, 20. Dezember 2017, 04:30 Uhr Gepardenmutter
Matto Barfuss und Maleika.
PRESSEBILD

In Deutschland ist der Film «Maleika» bereits im Oktober gestartet. Es gilt schon am Mittwoch als erfolgreichster Natur-Spielfilm der vergangenen zehn Jahre. 85'000 Kinobesucher hat «Maleika» bisher begeistert. In der Schweiz kommt «Maleika» am 1. Februar 2018 in die Kinos. In St. Moritz wird die Geschichte der Gepardendame schon heute Abend um 20.30 Uhr und dann noch weitere acht Male bis am 3. Januar 2018 im Hotel «Reine Victoria» gezeigt. Dass die Vorpremiere in St. Moritz stattfindet, ist kein Zufall.

Ein grosser Teil der Postproduktion hat in St. Moritz stattgefunden. Der Film wurde mit Dolby Atmos-Soundtechnologie realisiert, welche einen 3D-Sound erzeugt. Dieser kann jedoch nur hergestellt werden, wenn jede Ton-Szene mehrfach nachgespielt wird. Die Gepardin Maleika lebt auf einer Höhe von rund 2000 Metern. «Wir haben einen Ort mit der gleichen Höhe und Luftdichte gebraucht», erklärt der Filmemacher Matto Barfuss..

Natürlich hofft Barfuss auch, in St. Moritz gute Kontakte knüpfen zu können. Während der Feiertage ist das Engadin ein beliebter Ferienort für namhafte und vermögende Persönlichkeiten. Es gibt nur noch 7000 Geparden weltweit. Mit dem Kinofilm «Maleika» möchte Barfuss möglichst viele Menschen dafür sensibilisieren. Er hat den Verein «Leben für Geparden e.V.» und die Stiftung «Go wild Botswana Trust» ins Leben gerufen. Mit «Maleika» wird ein Wildlife-Bildungsprogramm namens «Green Belt Botswana» unterstützt.

Die Geschichte einer Königin

Im Zentrum des Spielfilms steht die Persönlichkeit von Maleika. Von einer «faszinierenden Mutter, mit einer unglaublichen Stärke», spricht der Filmemacher. Der Film sei wie ein Tagebuch aufgebaut. «Das Tagebuch einer Königin», meint Matto Barfuss. Maleika bedeutet auf Suaheli Königin, aber auch Engel. Barfuss begegnete Maleika erstmals 2012. «Ich fühlte von Beginn an, dass diese Gepardin mir eine grossartige Geschichte erzählen könnte», sagt er. 2014 entdeckte er die Gepardendame dann erneut, diesmal mit sechs Babys. Normalerweise haben Geparden nur drei bis vier Babys. Rund vier Jahre begleitete der Filmemacher die Familie mit der Kamera. «Wenn ich ein Drehbuch geschrieben hätte, hätte ich es nicht spannender und berührender schreiben können», sagt Barfuss.

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