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Der Laaxersee wird markant aufgewertet

Der Laaxersee wird markant aufgewertet

Ein neues Restaurant, ein neues Kulturhaus und eine erneuerte Sport- und Spielzone sollen den Laaxersee und seine Umgebung noch attraktiver machen.

vor 3 Jahren in
Aus dem Leben
Der «Lag Grond» soll ein neues, lichtdurchflutetes Restaurant mit Terrasse und Kiosk erhalten.
PRESSEBILD

In genau einer Woche stimmt die Laaxer Bevölkerung an der Gemeindeversammlung über die Zukunft des auch Lag Grond genannten Laaxersees ab. Im Seegestaltungskonzept finden sich nicht nur «die längste Schaukel Graubündens» für die Kleinen, sondern auch eine ganze Reihe von Erneuerungen, die den See für Einheimische und Gäste noch ansprechender machen sollen.

Harmonische Einbettung

Am meisten stechen innerhalb des Gestaltungskonzepts das neue, zweigeschossige Kulturhaus am Anfang des Sees und das neue eingeschossige Restaurant am See-Ende ins Auge.

Ersteres soll eine ältere Hütte am Seeanfang ersetzen. Zweiteres soll an die Stelle des bestehenden Badehauses mit Kiosk am See-Ende treten. Dabei soll der neue Gastrobetrieb vor allem zweckmässig und für den Sommer- und Winterbetrieb geeignet sein. Beide Neubauten sollen harmonisch in die Landschaft eingebettet werden.

Das Konzept «Lag Grond» sieht Ausgaben von insgesamt 3,8 Millionen Franken vor. Davon sind laut der entsprechenden Projektbotschaft 0,82 Millionen Franken für das Kulturhaus und 2,1 Millionen Franken für das Restaurant mit Terrasse und Kiosk vorgesehen. Weitere 0,88 Millionen Franken sollen in Umgebungsarbeiten wie die Neugestaltung des Rundwegs, die Bepflanzung sowie die Erneuerung von Strandbad und Sportanlagen investiert werden.

Das Konzept für die Seegestaltung stammt vom Planungsbüro Wegmüller in Klosters. Für die Architektur der Neubauten zeichnet das Büro Gujan und Pally aus Curaglia verantwortlich.

Neue Gästegruppe im Visier

Beim geplanten neuen Kulturhaus handelt es sich um ein vollständig neues Angebot in der Destination Flims Laax Falera. Entsprechend soll damit auch eine ganz neue Gruppe von Gästen angesprochen werden.

Das polyvalente Gebäude mit zwei Stockwerken orientiert sich laut Projektbotschaft architektonisch an der lokalen Baukultur. Das Haus soll Raum bieten für kreatives Arbeiten und für Ausstellungen von Kunstschaffenden aus nah und fern. Überdies soll es von Gemeinden, Schulen und Vereinen genutzt werden können.

Auch «Jugi» auf dem Prüfstand

Das Budget 2018 der Gemeinde Laax sieht insgesamt Investitionen von 14,28 Millionen Franken vor. Davon betreffen 4,3 Millionen Franken den Bau der unterirdischen Parkierungsanlage bei der Schulanlage «Grava», die ebenfalls am See liegt.

Die Tiefgarage bildet die Basis für die Realisierung der geplanten Jugendherberge. Für dieses Projekt hat der Laaxer Gemeindevorstand im neuen Budget 800 000 Franken vorgesehen. Weiter figuriert für die Sanierung des Hallenbades im gleichen Gebäude ein Betrag von 280 000 Franken im Voranschlag 2018. Das Bad soll in die Jugendherberge integriert werden, sodass es künftig zur Infrastruktur der «Jugi» gehören würde.

Auch zu diesen Investitionen hat der Laaxer Souverän an der Budget-Gemeindeversammlung vom 6. Dezember das letzte Wort.

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