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Verdingkinder bleiben ein heikles Thema

Die Jahresversammlung des Historischen Vereins Glarus spricht über fürsorgerische Zwangsmassnahmen.

Philipp Langlotz

Im Anschluss an die statutarischen Geschäfte referierte Beat Mahler im Namen des Landesarchivs über die Aufarbeitung von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981. Im Vordergrund stehen zwei Gruppen von Betroffenen; fremdplatzierte Kinder und Jugendliche – die Verding-, Heim- und Pflegekinder – und Personen, die im Rahmen administrativer Massnahmen in geschlossene Anstalten eingewiesen wurden.

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