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Mit «Rösti alles» und viel Charme zum Sieg

Das urchige Davoser Berghaus «Stafelalp» hat bei der Sendung «Mini Beiz, dini Beiz» den 1. Platz abgeräumt.

Béla
Zier
14.10.17 - 04:30 Uhr
Leben & Freizeit
In Feierlaune: Kurt und Michaela Sieber sind die Gewinner.
In Feierlaune: Kurt und Michaela Sieber sind die Gewinner.
PRESSEBILD

Ihr Traum ist Wirklichkeit geworden. Das vom Wirtepaar Kurt und Michaela Sieber geführte Davoser Berghaus «Stafelalp» ist die beste Berghütte der Schweiz. Das jedenfalls ist die Meinung der Protagonisten in der Berghütten-Spezialreihe von «Mini Beiz, dini Beiz» des Schweizer Fernsehens (Ausgabe vom Mittwoch).

Dass sich die Siebers gegen vier Bergbeizen-Mitbewerber aus Graubünden und dem Kanton Bern durchgesetzt haben, wurde gestern Abend in der Finalsendung bekannt. Er freue sich riesig über diese Auszeichnung, sagte Kurt Sieber auf Anfrage: «Wir waren die urtümlichste Bergbeiz und sind extrem authentisch.»

Aus dem Nichts sei der Erfolg nicht gekommen. Seine Frau und er hätten seit ihrer Übernahme der «Stafelalp» hart daran gearbeitet, sich bei den Gästen mit Qualität und Freundlichkeit einen guten Namen zu verschaffen. Sieber: «Wenn man dann so eine Sendung gewinnt, hat sich dieser Einsatz gelohnt.»

Gratulation aus Südamerika

Der am Mittwoch in der Sendung «Mini Beiz, dini Beiz» ausgestrahlte Beitrag über das Davoser Berghaus «Stafelalp» wurde laut SRF-Medienstelle von 190 000 Fernsehzuschauern mitverfolgt. Er habe enorm viele positive Reaktionen erhalten, führte Sieber aus. In Davos sei man das Dorfgespräch schlechthin gewesen. Sogar ein aus Südamerika stammender Gast, den er diesen Sommer bewirtete, habe die Sendung gesehen und ihm per E-Mail zum Auftritt gratuliert. Es kommt aber noch viel, viel besser.

Die Beiz ist rappelvoll

Dass ihm die Sendung «Mini Beiz, dini Beiz» zu Werbung verhilft, dessen war sich Sieber gewiss. Das Wirtepaar hätte aber nie damit gerechnet, dass ihr charmanter Bildschirmauftritt dermassen einschlägt. «Am Donnerstag war unsere Terrasse pumpenvoll, und es gab keinen Gast, der die Sendung nicht gesehen hat», so Sieber. Ein Mann sei sogar extra von Zürich her angereist, «um sich unsere Beiz anzuschauen».

Etwa 200 Personen habe man am Donnerstag bewirten dürfen. Dabei seien ihm und seiner Frau Michaela viele Komplimente für den Auftritt in der Sendung entgegengebracht worden. Er habe es als schönstes Lob aufgefasst, als ihm Gäste sagten, dass vor Ort wirklich alles genau so authentisch sei, wie im Fernsehen dargestellt.

Bei «Mini Beiz, dini Beiz» tischten Siebers ihre Hausspezialität «Rösti alles» auf. Das hat laut Sieber diese Woche vielen Gästen enorm viel Appetit gemacht: «Wir haben so viel Rösti zubereitet wie noch nie.» Um den Ansturm bewältigen zu können, seien Gäste eingesprungen: «Sie schälten Kartoffeln und spülten Geschirr ab, zeitweise standen bis zu sieben Personen in der Küche, um uns zu helfen.»

Béla Zier ist Redaktor der gemeinsamen Redaktion Online/Zeitung «Südostschweiz» und «suedostschweiz.ch» und berichtet über die Region Davos und das Prättigau. Er ist seit 1993 für die Medienfamilie Südostschweiz tätig und arbeitet dort, wo er auch wohnt. In Davos. Mehr Infos

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