Hochbetrieb in Bündner Tierhotels
Ab Mitte Juni bis Mitte August herrscht in Bündner Tierhotels Hochbetrieb.
Ab Mitte Juni bis Mitte August herrscht in Bündner Tierhotels Hochbetrieb.
In den Sommermonaten ab Mitte Juni herrscht in Bündner Tierhotels Hochbetrieb. Dies hängt vor allem mit den Schulferien im Kanton zusammen.
Das Tierhotel Arche in Chur ist gar ausgebucht. Durchschnittlich beherbergt die Unterkunft um die 50 Hunde, wie Betriebsleiter Ivo Paganini auf Anfrage sagte. Es werden allerdings nicht nur Hunde in das Tierhotel gebracht sondern auch Katzen, Nager und vereinzelt auch Schildkröten.
Einzige Ausnahme sind zurzeit Schlangen und andere Reptilien, die aus Kapazitätsgründen nicht aufgenommen werden können. Auf dem Tagesprogramm der Tiere steht vor allem etwas: verwöhnen! So können die Hunde laut Paganini in Pools schwimmen und in Gruppen zusammenspielen. Denn, nur wenn das Tier gefallen an der Unterkunft findet, wird es vom Besitzer auch im darauffolgenden Jahr während der Ferienabwesenheit ins Tierhotel in Chur gebracht. Für Notfallaufnahmen, beispielsweise wenn ein Besitzer ins Spital muss, stehen ausserdem ein bis zwei Plätze im Tierheim Arche bereit.
Auch im Unterengadin im Tierhotel «Pensiun da chans» in Ramosch herrscht Hochbetrieb. Laut Betriebsinhaberin Belinda Conradin-Bourgeois werden hier durchschnittlich 100 bis 150 Hunde und bis zu 30 Katzen während der Ferienzeit betreut. Die Tiere haben dort die Möglichkeiten 24 Stunden am Tag Auslauf zu geniessen und können sich auf mehreren grossen Wiesen mit Pools austoben.
Es gibt aber auch Fälle, bei denen das Tier einfach nicht mehr abgeholt wird. So geschehen vor einem Jahr in Chur, als laut Paganini eine Katze unter falschem Namen abgegeben wurde und sich die Besitzer ins Ausland absetzten. In solchen Fällen sind die Tierhotels und Tierheime froh, wenn die Besitzer den Wunsch der Tierabgabe offen äussern und man dann gemeinsam eine Lösung suchen kann.
Allgemein von Vorteil ist es zudem, wenn die Tiere nicht aggressiv sind und auch keine Menschen angreifen. Dann steht einem Aufenthalt im Tierhotel nämlich nichts mehr im Weg.
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