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«Andere sollen weiterleben können, wenn ich tot bin»

Anlässlich des Weltorganspende-Tags am Samstag hat RSO-Reporterin Bettina Cadotsch Passanten auf der Strasse gefragt, was ihre Meinung zu diesem Thema ist. Ausserdem wollte sie von einem Arzt wissen, warum die Entscheidung nach dem Tod seine Organe zu spenden, so schwierig ist.

Manuel
Ramirez
Samstag, 03. Juni 2017, 13:33 Uhr Weltorganspende-Tag
SCHWEIZ SPITAL TRIEMLI ZUERICH
Eine Organspende kann lebensrettend sein.
SYMBOLBILD

In der Schweiz sterben jährlich 70 Menschen, die auf einer Warteliste für ein Organ sind, aber keines erhalten. Wer sich dazu entscheidet, nach seinem Tod seine Organe zur Verfügung zu stellen, kann also Leben retten. Dennoch haben viele Leute ein mulmiges Gefühl im Bauch, wenn sie daran denken, dass ihr Herz oder ihre Lungen möglicherweise irgendwann einmal in einem anderen Körper sind.

Warum das so ist, wollte RSO-Reporterin Bettina Cadotsch von Thomas Fehr wissen. Er ist Chefarzt der Inneren Medizin im Kantonsspital Chur.

Ausserdem hat sich Bettina Cadotsch auf den Strassen von Chur umgehört. Sie wollte wissen, wie Passanten zum Thema Organspende stehen.

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