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Valser prüfen Pläne für Parc Adula kritisch

Eine Liebe auf den ersten Blick wird es nicht: Ob die Gemeinde Vals dereinst eine der Eingangspforten zum grössten Schweizer Nationalpark werden wird, ist noch völlig ungewiss.

Das Informationsbedürfnis über das Projekt Parc Adula ist aber gross, wie der Aufmarsch zur Informationsveranstaltung am Mittwochabend zeigte. Fast bis auf den letzten Platz war die Turnhalle gefüllt, wo das Team des Parc Adula, angeführt von Direktor Stefano Quarenghi, Red und Antwort stand. Viele Valser befürchten, durch das Park-Label in ihrer Freiheit zu stark eingeschränkt zu werden. «Wir befürchten, zu einem Reservat zu werden», sagte Steinbruch-Unternehmerin Pia Truffer in der Podiumsdiskussion.

Als Entwicklungsprojekt betrachtet Architekt Gion A. Caminada aus Vrin den Parc Adula. «Da können gewaltige Kräfte generiert werden, die wir im Moment noch gar nicht kennen», sagte der für seine Holzbauten bekannte Architekt im Interview mit dem «Bündner Tagblatt». (nw)

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