Unternehmer Remo Stoffel würde mit den Mitbewerbern um die Therme Vals zusammenarbeiten – im Dienst der Sache.
Von Olivier Berger
Chur/Vals. – Er schliesse nicht aus, dass es zur Zusammenarbeit mit seinen Mitbewerbern komme, sagt Remo Stoffel im Interview mit der «Südostschweiz». Sollte sich zeigen, dass Elemente der anderen Bewerbungen besser seien als seine Vorschläge, sei es für ihn «sonnenklar, dass diese umgesetzt werden müssen». Mitbewerber Peter Zumthor dagegen sieht keine echte Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit (Ausgabe vom Samstag).
Nicht erbost über die Konkurrenz
Stoffel ist nicht verärgert darüber, dass neben ihm zwei Gruppierungen um die Gunst des Valser Stimmvolks buhlen. Das beweise lediglich, dass seine Überlegungen «sinnvoll und plausibel» seien, sagt er. Es sei doch «etwas Gutes, wenn man ein Thema anschieben kann, und das gewinnt dann an Schwung». Zur Kritik an seiner Person sagt Stoffel, das sei «nun einmal das Schicksal des Unternehmers». Die Fragen finde er als Teil der Entscheidungsfindung in Vals «völlig normal».