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Truffer: Felsentherme Vals darf nicht verkauft werden

Die Valser Therme soll für alle Zeiten unverkäuflich sein: Das fordert die Gruppe Vals um Sprecher Pius Truffer.

Von Olivier Berger

Vals. – Die Felsentherme von Peter Zumthor soll aus dem Verkaufspaket für das Valser Hotel «Therme» ausgenommen werden: Das verlangt jene Gruppe von Valserinnen und Valsern, die mit einem eigenen Angebot auf die Bewerbungen von Unternehmer Remo Stoffel und einer Gruppierung um Architekt Peter Zumthor reagiert hat.

Das Bad müsse in eine öffentlich-rechtliche Stiftung unter der Führung der Gemeinde überführt werden, sagt Pius Truffer, Sprecher der Gruppe Vals, im Interview mit der «Südostschweiz am Sonntag». Bei der Felsentherme handle es sich um ein Kulturdenkmal. «Sie können auch nicht den Eiffelturm kaufen», betont Truffer.

Potente Investoren an der Hand

Im Interview erklärt Truffer weiter, die Angebote der beiden Mitbewerber für den Hotelbetrieb seien «lächerlich». Das Aktienpaket sei mindestens zehn Millionen Franken wert. Die bisherigen Angebote belaufen sich auf zwei bis drei Millionen Franken.

Truffer ist zuversichtlich, dass seine Gruppierung bis zur Gemeindeversammlung vom 17. Februar die nötigen rund 60 Millionen Franken für die Übernahme und den Neubau des Hotels zusammenbringt. Er habe Kontakte zu Investoren in der Schweiz und im Ausland.

  • Quelle: Südostschweiz Ausgabe Graubünden
  • Datum: 05.02.2012, 01:00 Uhr
  • Webcode: 1351123
 

Die Südostschweiz, Graubünden | Mi, 23. May 2012 | Front
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