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Therme-Verkaufsvertrag ist jetzt kein Geheimnis mehr

Die Valser Bevölkerung hat den Aktienkaufvertrag zwischen Gemeinde und Remo Stoffel erhalten. Von den Kritikern, nicht von der Gemeinde Vals.

Von Jano Felice Pajarola

Vals. – Die Aktion war minutiös geplant und vorbereitet, das Fernsehen dazu eingeladen: Die Beschwerdeführer gegen den Verkauf des Valser Thermehotels an Remo Stoffel haben am Freitagabend die Gemeindeversammlungsbesucher in Vals mit bislang nicht öffentlichen Dokumenten bestückt. Wer zur Versammlung kam, erhielt sowohl eine Kopie des Aktienkaufvertrags zwischen Gemeinde und Stoffel als auch eine dazu abgeschlossene Vollzugsvereinbarung. Die Absicht hinter der Aktion: Die Kritiker des Verkaufs wollen anhand der Dokumente aufzeigen, dass der Vertrag ungültig ist.

Schmid: Nichts gegen Publikation

Bekommen haben die Beschwerdeführer den Vertrag aus den Akten des Bundesgerichts. In Lausanne ist nach wie vor ein Entscheid hängig, ob der Verkauf an Stoffel rechtens war oder nicht. Wie der Valser Gemeindepräsident Stefan Schmid auf Anfrage der «Südostschweiz» betonte, wird die Gemeinde allenfalls prüfen lassen, ob die Veröffentlichung des Vertrags aus den Gerichtsakten zulässig war oder nicht. Grundsätzlich habe er aber gegen die Publikation nichts einzuwenden. «Wir haben nichts zu verbergen», versicherte Gemeindepräsident Schmid.

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