Online Abonnent werden!
Speichern

Spitalfinanzierung: Warnende Stimmen zum Referendum

Kaum ist das Referendum «Nein zur Bündner Spital- finanzierung!» offiziell lanciert, werden kritische Stimmen laut.

Von Denise Alig

Chur. – Martin Candinas, Präsident der grossrätlichen Kommission für Gesundheit und Soziales, hält das gestern von mehreren Personalverbänden des Gesundheitswesens präsentierte Referendum «Nein zur Bündner Spitalfinanzierung!» für die falsche Massnahme, um Verbesserungen an der vorliegenden Teilrevision des Krankenpflegegesetzes zu erwirken. Das sagte Candinas gestern gegenüber der «Südostschweiz». Eines der Hauptziele der Referendumsführer sei die Erhöhung des Beitrags für gemeinwirtschaftliche Leistungen wie Bereitschaftskosten für Notfälle und Katastrophenhilfe. «Es ist zielführender, eine solche Erhöhung über die Budgetdebatte des Grossen Rats zu erwirken», sagte Candinas.

Kein Gesetz bei einem Ja

Bei einer Annahme des Referendums durch das Volk stünde Graubünden Anfang 2012 ohne Gesetz da, warnte Candinas. Das wäre fatal, denn dann trete das dem revidierten kantonalen Gesetz zugrunde liegende Bundesrecht zur Umsetzung der Fallpauschalen in Kraft.

  • Quelle: Südostschweiz Ausgabe Graubünden
  • Datum: 26.07.2011, 00:00 Uhr
  • Webcode: 1236947
 

Die Südostschweiz, Graubünden | Mi, 23. May 2012 | Front
RSS

Ein Gebäude auf Reisen

Beim Bahnhof Zürich-Oerlikon hat gestern die Verschiebung des Backststeingebäudes der ehemaligen Maschinenfabrik Oerlikon begonnen – umringt von zahlreichen Zuschauern.

mehr...

Neue Briefmarke mit Bündner Motiv

Puschlav. – Die sogenannten Crotti aus dem Puschlav wurden von der Schweizerischen Post und der Stiftung Pro Patria auf einer eigenen Briefmarke verewigt.

mehr...

Olgiati wirft Sieger Schwarzarbeit vor

Chur. – Im spanischen Architekturbüro Barozzi Veiga gebe es Hinweise auf «mögliche nicht regelkonforme Arbeitsbedingungen», schreibt der Flimser Architekt Valerio Olgiati.

mehr...

Wie viel Managed Care wirklich spart

Bern. – Studien kommen zum Schluss, dass Ärztenetzwerke kostengünstiger arbeiten als klassische Einzelpraxen. Umstritten ist jedoch, wie gross das Sparpotenzial ist.

mehr...

Zuckerberg ist angezählt

Mark Zuckerberg hat sich verzockt. Facebook ist nach Ansicht der Anleger keine 104 Milliarden Dollar wert. Das ist eigentlich keine Überraschung. Zwar ist es eine beachtliche Leistung, im Internet einen Umsatz von vier Milliarden Dollar und einen Gewinn von einer Milliarde zu erzielen.

mehr...

Facebook erlebt ein Börsenfiasko

Die Facebook-Aktie ist weiter auf Talfahrt. Die Euphorie beim grössten Internet- Börsengang aller Zeiten scheint verflogen.

mehr...

Vals: Zumthor spricht Werbeverbot aus

Valser Hotels und Firmen müssen Namen und Werk von Peter Zumthor aus all ihren Werbematerialien entfernen.

mehr...

Südostschweiz Newmedia AG - Die TYPO3 und Drupal Web-Agentur für Ihre professionelle Website