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Polenmuseum soll raus aus dem Schloss

Kehrtwende: Ortsgemeinde und Stadt wollen im Schloss Rapperswil kein eigenes Polenmuseum mehr. Wechsel-Ausstellungen sollen künftig die Massen anlocken.

Grosse Pläne: Matthias Mächler, Projektentwickler Otto Steiner und Erich Zoller (von links) wollen das Schloss Rapperswil neu ausrichten.

Von Pascal Büsser

Rapperswil-Jona. – Stadtrat und Ortsgemeinde haben grosse Pläne für das Schloss Rapperswil. Es soll zum Touristenmagnet werden und mindestens 100 000 Besucher pro Jahr anlocken. Mehr als doppelt so viele wie heute. Gelingen soll dies mit wechselnden Ausstellungen, gesellschaftlichen Anlässen und einer neuen multimedialen Inszenierung der Geschichte des Schlosses.

Das Büro Steiner Sarnen hat dafür in den letzten Monaten eine Vision entwickelt. Diese ist gestern der Öffentlichkeit präsentiert worden.

Nach einer ersten groben Kostenschätzung würde eine Umsetzung Investitionen von rund 22 Millionen Franken bedingen.

Behörden einstimmig dafür

Keinen Platz mehr gibt es künftig für das Polenmuseum. «Das Wirken der Polen im Schloss» soll laut Stadtbehörden in anderer Form aber «weiterhin klar sicht- und spürbar bleiben».

Die Ortsgemeinde, der das Schloss gehört, hat damit eine Kehrtwende vollzogen. Noch vor zwei Jahren wollte sie den Mietvertrag mit dem Polenmuseum um 25 Jahre verlängern. Ortsgemeinde-Präsident Matthias Mächler begründete den Meinungs-Umschwung mit der ablehnenden Haltung der Bevölkerung, die in den letzten zwei Jahren zum Ausdruck gekommen sei. Stadtrat und Ortsgemeindeverwaltung stehen laut Mächler und Stadtpräsident Erich Zoller einstimmig hinter der Vision. Kommentar unten

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