Jede halbe Stunde ein Zug und ein Bus. Für den grössten Teil der Glarner Bevölkerung von Bilten bis Schwanden könnte das in eineinhalb Jahren Realität sein.
Glarus. – Der Landrat stellt am Mittwoch die Weichen für die Entwicklung des Glarner öffentlichen Verkehrs ab Sommer 2014. Zu Handen der nächsten Landsgemeinde befindet er über einen Rahmenkredit für den Betrieb des ÖV im Kanton Glarus.
Leicht abgespeckte Busvariante
Die vorberatende Landratskommission schlägt dabei dem Ratsplenum vor, den Glarner Sprinter neu nicht nur bis Schwanden, sondern bis Linthal zu führen. Zusammen mit dem Regionalzug bis Schwanden ergibt sich damit ein Halbstundentakt auf der Bahn.
Wie der Regierungsrat spricht sich die Kommission auch bei den Busverbindungen für einen Ausbau aus. Zwischen Bilten und Näfels ist ein Halbstundentakt geplant. Die Kommission sieht allerdings gegenüber der regierungsrätlichen Vorlage noch ein Sparpotenzial. Wo genau gespart werden soll, führt sie nicht näher aus. Das sei dann Sache der konkreten Fahrplanplanung, so der Kommissionspräsident. (df)