Hans Peter Michel ist gelernter Bauer, studierter Psychologe, ehemaliger Oberst der Gebirgs- infanterie und seit 2005 Landammann von Davos. Zudem ist er wohl der wichtigste Grund, weshalb in Davos wieder gegen das WEF demonstriert werden darf.
Protest ist für Michel ein wichtiger Baustein der Demokratie. Ein System, das keiner Kritik ausgesetzt sei, entwickle sich zum Totalitären. Das gelte auch für die Wirtschaft, die ja im Moment «nicht gerade optimal laufe». Leute, die solche Entwicklungen kritisch hinterfragten, müssten ihren Platz haben. In Michels Politik übersetzt heisst das: «Wir Davoser versuchen gute Gastgeber zu sein für alle, die sich gebührend aufführen.» Im Interview mit dem BT blickt er nun auf seine WEF-Jahre als Landammann zurück. (sda/bt)