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Knappes Ja zur Jugendmusik

Die Glarner FDP hat ihre Abstimmungsparolen gefasst. Sie sagt Nein zu den beiden Initiativen und knapp Ja zur Jugendmusikförderung.

Näfels. – Wie die FDP des Kantons Glarus mitteilt, haben ihre Delegierten in Näfels die Parolen für die eidgenössischen Abstimmungen vom Sonntag, 23. September, gefasst.

Zur Initiative «Sicheres Wohnen im Alter» kreuzten Nationalrat Hans Egloff, auch Präsident des Hauseigentümerverbandes (HEV) Schweiz, und der Generalsekretär des Schweizerischen Mieterinnen- und Mieterverbandes, Michael Töngi, die Klingen.

Beide Referenten seien auf diesem Gebiet bestens bewandert, heisst es in der Mitteilung. Nach einer regen Diskussion und dem Abwägen von Vor- und Nachteilen erteilten die Delegierten dieser Initiative mit einer Zwei-drittelmehrheit eine Absage.

«Keine weitere Einschränkung»

Noch eindeutiger wurde die Initiative «Schutz vor Passivrauchen» abgelehnt. Die Vertreterin der Lungenliga Glarnerland, Alice Odermatt, vermochte die Freisinnigen nicht von den Vorzügen eines erweiterten Rauchverbotes zu überzeugen.

Die Delegierten folgten somit dem Nein-Antrag des Generalsekretärs der Schweizerischen FDP, Stefan Brupbacher. Dieser setzte sich insbesondere gegen eine weitere Einschränkung der Freiheit und für die aktuelle Raucherregelung ein.

Bedenken wegen Finanzierung

Auch die Jugendmusikförderung habe zu reger Diskussion Anlass gegeben, heisst es in der Mitteilung weiter.

Mit Hans Brupbacher, dem ehemaligen Leiter der Glarner Musikschule, stand den Freisinnigen ein Mitinitiator und Kenner der Musikszene für Fragen zur Verfügung.

Wenn auch Bedenken hinsichtlich der Finanzierung und hinsichtlich der Kantonsautonomie geäusssert wurden, stimmten die Delegierten schliesslich doch – allerdings nur knapp – dem Bundesbeschluss zur Jugendmusikförderung zu. (eing)

  • Quelle: Südostschweiz Ausgabe Glarus
  • Datum: 13.09.2012, 00:00 Uhr
  • Webcode: 2668594
 
 

Die Südostschweiz, Glarus | Do, 23. Mai 2013 | Region
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