Bereits jetzt fiebern die Bündner Jägerinnen und Jäger der kommenden Jagdsaison entgegen, die dieses Jahr am Montag, 3. September, beginnt. Sie treffen die ersten Vorkehrungen.
Mit Feldstecher und Fernrohr ausgerüstet verbringen sie jede freie Minute im Jagdgebiet. Eifrig wird gespiegelt, also das Wild und seine Gewohnheiten beobachtet. Daheim werden die Jagdutensilien, Lebensmittel und Getränke für den Transport in die Jagdunterkunft zusammengetragen, wie die Standeskanzlei mitteilt. Sind die Steuern und ist die obligatorische Haftpflichtversicherung bezahlt? Sind die wichtigsten Neuerungen im Jagdgesetz bekannt? Haben sie die Jagdwaffen persönlich eingeschossen, und zwar nur an den von den Gemeinden bezeichneten Orten, wie es das Gesetz vorschreibt? Und zu guter Letzt, wann und wo können sie die Jagdpatente beziehen, um die Vorbereitungen abzuschliessen?
Im «Amtsblatt des Kantons Graubünden» vom 9. August sind Orte, Daten und Zeiten des organisierten Patentverkaufs veröffentlicht. Im Bündner Naturmuseum können ab Dienstag, 14. August, Patente gekauft werden.
Am Schalter des Bündner Naturmuseums beziehungsweise bei der Wildhut ist der bargeldlose Kauf der Jagdpatente möglich. Debitkarten wie die Maestro Card oder die Post Card werden akzeptiert. Kreditkarten wie Visa oder Master Card werden nicht als Zahlungsmittel angenommen. (bt)