Online Abonnent werden!
Speichern
Öffentlicher Verkehr

Halbstundentakt auch auf RhB-Netz

Bundesrätin Doris Leuthard befürwortet den von RhB und Kanton beantragten Halbstunden- takt in Graubünden. Das Vorhaben habe Priori-tät, sagte sie an einem CVP-Anlass in Landquart.

Bundesrätin Doris Leuthard bei ihrem Auftritt in der RhB-Werkstätte in Landquart.

Bild: (Foto Marco Hartmann)

Von Christian Buxhofer

Verkehrsministerin Doris Leuthard ist am Dienstag nicht mit leeren Händen nach Landquart gereist. Im Gegenteil: In ihrem Referat in der RhB-Werkstätte machte sie vor einem zahlreich erschienenen Publikum klar, dass der Halbstundentakt per Ende 2014 auch in Graubünden eingeführt werden kann. So soll der von den SBB auf der Strecke Zürich–Chur geplante Halbstundentakt in Landquart beziehungsweise Chur nach Davos und St. Moritz fortgesetzt werden. Die beiden grössten Bündner Feriendestinationen wären somit ab Winter 2014/15 zu den Hauptverkehrszeiten ab allen wichtigen Städten der Schweiz ausser St. Gallen im Halbstundentakt erreichbar. Die Umsetzung wird für die RhB nur schon aus zeitlichen Gründen zu einer grossen Herausforderung, wie RhB-Direktor Hans Amacker ausführte. Eine Herausforderung, die aber angesichts der grossen Chancen und Möglichkeiten, die mit dem Halbstundentakt verbunden seien, gerne angepackt würde. Er erläuterte den hohen Nutzen des Halbstundentakts und betonte, dass solche Verdichtungen nur dort vorgenommen würden, wo auch eine Nachfrage dafür bestehe.

Wie Leuthard weiter ausführte, wird Graubünden auch von der geplanten Aufnahme der Hauptstrasse Thusis–Silvaplana ins Nationalstrassennetz profitieren. Dadurch werde Graubünden beim Strassenunterhalt und -ausbau wesentlich entlastet. Tatsächlich hat der Kanton auf diesem Streckenabschnitt bisher jährlich etwa fünf bis zehn Millionen Franken investiert.

Vor dem Referat nahm die CVP-Bundesrätin in einem lockeren Gespräch auch zur aktuellen Befindlichkeit der CVP und zu den bevorstehenden Wahlen Stellung. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass die Mitteparteien und insbesondere ihre CVP punkten werden: «Immer mehr Menschen realisieren, dass es gerade diese Mitteparteien sind, welche die Probleme am besten lösen können», sagte sie sinngemäss.

Gestartet wurde der von der CVP Graubünden organisierte Anlass mit der Taufe eines neuen Allegra-Zugs durch Leuthard und CVP-Ständeratskandidat Stefan Engler auf den Namen «Simeon Bavier» – zu Ehren des ersten Bündner Bundesrats in den Jahren 1879 bis 1882.

  • Quelle: Bündner Tagblatt
  • Datum: 15.09.2011, 00:00 Uhr
  • Webcode: 1261638
 

Bündner Tagblatt | Di, 22. May 2012 | Front
RSS

Statement für eine enge Definition

An einem Forum zur Zweitwohnungsinitiative hat sich der Kanton gestern für bewirtschaftete Zweitwohnungen stark gemacht.

mehr...

Auslandschweizer wählen eher links

Den typischen Auslandschweizer-Wähler gibt es nicht. Das zeigt eine Studie der Forschungsstelle Sotomo der Uni Zürich. Doch die Fünfte Schweiz stimmt tendenziell links und liberaler.

mehr...

WAK sagt Ja zu Steuerabkommen

Die Steuerabkommen mit Deutschland, Grossbritannien und Österreich haben eine weitere Hürde genommen: Die Wirtschaftskommission des Nationalrates (WAK) empfiehlt sie der grossen Kammer zur Annahme, wie WAK-Präsident Christophe Darbellay gestern in Bern vor den Medien sagte.

mehr...

Burkhalter am Nato-Gipfel

Bundesrat Didier Burkhalter hat sich gestern am Nato-Gipfel in Chicago für eine umfassende Sicherheitspolitik eingesetzt. Diese soll vor allem auf Friedensförderung, Völkerrecht und dem Schutz der Menschenrechte basieren.

mehr...

13 000 Haushalts- geräte gefördert

Die fünfmonatige Energiespar-Aktion des Bündner Amts für Energie und Verkehr ist ein voller Erfolg gewesen. Mit 5,7 Millionen Franken wurden der Kauf von 13 000 energieeffizienten Haushaltsgeräten und von 20 000 Geräten zur Heizenergiereduktion gefördert.

mehr...

Südostschweiz Newmedia AG - Die TYPO3 und Drupal Web-Agentur für Ihre professionelle Website