Genf/Zürich. – Es herrscht wieder einmal Aufregung am Kernforschungsinstitut Cern bei Genf: Heute präsentieren Forscher neue Resultate ihrer Suche nach dem mysteriösen Higgs-Teilchen.
Dank der riesigen Datenmengen sei nun klarer abzuschätzen, ob das sogenannte «Gottesteilchen» existieren könnte, sagt der beteiligte Cern-Forscher Günther Dissertori. Hinweise auf ein mögliches neues Teilchen hatten die Forscher vom Large Hadron Collider (LHC) am Cern schon Ende 2011 präsentiert. Damals sei die statistische Aussagekraft zu gering gewesen, um effektiv von einer Neuentdeckung sprechen zu können, erklärte Dissertori. Aber bis diesen Juni habe der LHC-Teilchenbeschleuniger die gleiche Datenmenge gesammelt wie im ganzen letzten Jahr. «Diese Datenmenge wird interessante neue Aussagen ermöglichen», sagte Dissertori. (sda)