Nun wird auch ein zweiter am Churer Bahnhof platzierter Molok zum Thema. Betagte Anwohner beschweren sich.
Von Denise Alig
Chur. – Der mitten auf der Churer Bahnhofstrasse platzierte Molok (Ausgabe vom 24. Juli) ist nicht der einzige Tiefsammelbehälter der Stadt, der in die öffentliche Diskussion rückt. So bemängeln Anwohner der Engadinstrasse, dass der nächstgelegene Molok erst am Bahnhof – unmittelbar neben dem Veloparkplatz – stehe. Es sei gerade für ältere und gehbehinderte Personen unzumutbar, den Hausmüll so weit zu tragen, sagen sie.
Individuelle Lösungen möglich
Stadtingenieur Peter Dürst betonte gestern auf Anfrage, die durchschnittliche Distanz zwischen den Moloks betrage in der Innenstadt zwischen 100 und 200 Metern. Die von den reklamierenden Anwohnern kritisierte Distanz liege demnach in der Norm. Dürst sagte aber auch, die Stadt trete gerne als Vermittlerin auf, wenn ein Haushalt keine Lösung finde – etwa eine solche durch Nachbarschaftshilfe. Dann würden Hilfsorganisationen für ältere oder gehbehinderte Menschen eingeschaltet.