Die ÖKK Graubünden setzt einen Markstein. Der neue Hauptsitz in Landquart ist nicht nur ein Bekenntnis zum Unternehmens- standort, sondern auch zum Bauen mit einheimischen Experten.
Von Norbert Waser
Der neue Hauptsitz der ÖKK Graubünden, dem Marktleader unter den Krankenkassen im Kanton, ist ein Bauwerk mit Symbolkraft. Innert zehn Jahren ist das Geschäftsvolumen derart gewachsen, dass sich die Arbeitsplätze am Hauptsitz in Landquart von 70 auf 140 verdoppelt haben. Die für die Medien organisierte Besichtigung des frisch bezogenen Gebäudes wurde gestern aber auch für eine Demonstration der Leistungskraft des einheimischen Baugewerbes genutzt. Architekt Valentin Bearth vom federführenden Churer Architekturbüro Bearth + Deplazes wies dabei auf die hohe Qualität hin, mit der das Bauwerk mit der markanten Bogenarchitektur in 20 Monaten Bauzeit entstanden ist. «Hier wurde mit 5-Millimeter-Präzision gearbeitet», lobte Bearth die beteiligten Unternehmen.
Bekenntnis zum Standort
Ein Markstein ist das Gebäude aber auch für die Standortgemeinde Landquart. Mit einem Baubewilligungsverfahren von nur acht Wochen – «als Churer könnte man da neidisch werden», meinte Ingenieur Andrea Fanzun – hat auch die Gemeinde ihren Beitrag geleistet. Gemeindepräsident Ernst Nigg bezeichnete das Gebäude neben der Brücke über die Landquart und dem Cedes-Turm als weiteres bauliches Wahrzeichen.