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Ando plant in Vals ein Bauwerk der Superlative

Vals soll wieder eine Pionierrolle übernehmen und die Geschichte der Therme um ein neues Kapitel fortschreiben. Gestern wurde das Projekt Ando-Park der Bevölkerung vorgestellt.

Norbert Waser

Ein ärztliches Reiseverbot hat kurzfristig verunmöglicht, dass der japanische Architekt Tadao Ando gestern sein Park-Projekt in Vals persönlich vorstellen konnte. In einem Schreiben an seine «Freunde in Vals» bedauerte er das ausserordentlich. «Das Projekt in Vals ist für mich deswegen besonders wichtig, weil ich mich architektonisch um die Realisierung eines Platzes bemüht habe, wo sich viele Menschen zusammenfinden. Ich hoffe daher umso mehr, dass ein für jeden Besucher unvergesslicher Platz in Vals entsteht», heisst es in der Übersetzung des Briefes.

Stoffel: «I han an uh Freud»

Darüber, was in Vals entstehen soll, konnte sich die Valser Bevölkerung gestern Abend im strömenden Regen auf dem Dorfplatz ein Bild machen. Moderiert von Pius Truffer von der 7132 AG, stellten zwei Mitarbeiter von Tadao Ando das Projekt der unter Regenschirmen staunenden Bevölkerung vor. Via Videobotschaft erläuterte Architekt Tadao Ando seine Überlegungen zu dieser alpinen «Piazza». Danach ergriff der aus Vals stammende Investor Remo Stoffel das Mikrofon. Er zeigte sich von Andos Ideen tief beeindruckt. «Wir haben da ein grossartiges Projekt vor Augen, das Vals neue Impulse geben kann», sagte Stoffel und meinte: «I han an uh Freud.»

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